
Für die meisten ist es bereits Freitags soweit, am frühen Nachmittag wird das Wochenende eingeläutet. Ich habe in den letzten Wochen meinen Feedreader stark erweitert und wieder viele neue Blogs unter Beobachtung. Dabei ist mir aufgefallen das sich bei vielen Bloggern die Artikelfrequenz und auch die Artikelinhalte mit Beginn des Wochenendes schlagartig ändern.
Einige Blogger scheinen das Wochenende als willkommene Pause anzunehmen und sind bis zum nächsten Montag quasi aus der Bloglandschaft verschwunden. Andere liefern nur kurze Artikel in Form von “Meine Links fürs Wochenende”. Dort werden dann ein paar interessante und lesenswerte Artikel anderer Blogs verlinkt und knapp vorgestellt. Und bei ein paar Bloggern explodiert der Artikelzähler jedes Wochenende aufs neue, da ist das Wochenende wohl die richtige Zeit für die kreative Hochphase.
Ich selbst tendiere auch eher zu letzterem, nämlich am Wochenende mehr zu schreiben als unter der Woche. Nachdem ich an manchem Montag erschrocken auf mein Girokonto schauen musste weil ich das Wochenende mal wieder exzessiv ausgelebt hatte, habe ich schon vor längerer Zeit beschlossen es besonders Freitags und Samstags sehr ruhig angehen zu lassen und viel häufiger mal zuhause zu bleiben. Da bietet es sich zwangsläufig an sich auch ein wenig mehr mit dem Blog zu beschäftigen.
Auf einigen Marketing-Blogs habe ich nun mehrfach gelesen der “erfolgreiche Blogger” (damit sind wohl die Blogeinnahmen gemeint) solle ganz besonders das Wochenende nutzen um eigene Artikel zu veröffentlichen, denn dann wäre die Zahl der Nutzer sehr viel höher als unter der Woche. Das kann ich so nicht bestätigen oder verneinen, ich habe an den freien Tagen noch keine aussergewöhnlichen Besucherspitzen auf meinem Blog bemerkt.
Wie nutzt ihr das Wochenende? Bloggen, nur Artikel vorbereiten oder gilt das Motto Finger weg vom Blog?
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Ich falle wohl eher in die erstere Kategorie, denn wirklich viel geblogt wird bei mir am Wochenende eher nicht. Das Wochenende gehört mir und meiner Freundin – schließlich sind wir beide berufstätig und in der Woche hat man recht wenig voneinander. Deswegen gibt es bei mir an Wochenenden in der Regel vorbereitete Beiträge oder auch mal garnix, je nach Laune.
Ich finde, man sollte sich nicht zum Sklaven seines Blogs machen.
Ich bin definitiv für das Bloggen am Wochende, weil ich finde, das da wesentlich mehr bezüglich neue Besucher passieren kann. Viel mehr Leute hängen im Netz, was aber sicherlich auch mit der Jahreszeit zu tun hat. Sommer weniger und wer den Sommer übersteht knallt im Winter.
.-= Sascha´s letzter blog ..Folgen oder nicht Folgen – Das ist hier die Frage! =-.
Ich blogge im Grunde täglich, wenn ich was zu schreiben habe *gg* mache keinen Unterschied, ob Wochenende oder in der Woche. Und wenn ich mal was geschrieben habe, und weis z.b. dass ich am Wochenende mal nicht da bin, weil ich mal was vor habe, dann stelle ich das so ein, dass es automatisch übertragen wird. Ich habe es gerne ausgewogen bei mir, und nicht zig Beiträge an einem Tag und dann am nächsten nichst, da kann das “Unwichtige” auch später veröffentlicht werden *smile*
Liebe Grüsse Steffi
Hallo, mit diesen Gedanken habe ich mich auch die Tage öfters auseinandergesetzt. Da mein Blog auch noch ganz neu ist. Ich denke das zusätzlich das Wetter einen wichtigen Einfluss hat. Also an einem verregneten kalten Sonntag kann ich mir vorstellen ist es gar nicht mal schlecht!
Viele Grüße!
naja, das ist so ein thema… ich bin eigentlich auch ein sehr exzesiver blogger, schreibe am tag sicher 1-3 beiträge… am wochenende meistens “nur” 1 xD
aber dazu zwingen würde ich mich nie! ich schreibe ja aus spaß, dadurch sind mir die besucherzahlen relativ egal… sicher schaut man darauf und erfreut sich, wenn es mal viele sind, doch wenn man nur auf die besucher schauen würde, würde ich bald die lust am bloggen verlieren.
daher finde ich kim´s aussage: “man sollte sich nicht zum Sklaven seines Blogs machen” sehr gut! wenn man lust hat, am wochenende zu bloggen, dann sollte man dass auch verdammt noch mal tun und wenn nicht, dann aben nicht. freiheit für alle… oder so
glg°°
Also hier gilt nicht nur der Gesichtspunkt, dass man Wochenende auch mal was mit seiner Freundin tun kann, so sind doch auch die Besucherzahlen für den Freitag und Samstag mehr als mau.
Zumindest auf meinem Blog. Sonntag siehts wieder besser aus.
Ich hab schon verschiedenstes ausgetestet. Und halte es so, dass ich am Sonntag max 2 Beiträge blogge, am Samstag garnicht und sonst nur an den normalen Wochentagen.
Aber im Endeffekt kommt es darauf an, wie man seinen Blog führt und es ist jedem überlassen es so zu tun, wie er will…
Auf jedem Fall ist es jedem überlassen es so zu machen wie es selbst gewollt ist. Da passt der Satz von Kim schon wirklich gut. Nicht zum Sklaven des eigenen Blogs machen lassen.
Ich bin ziemlich gespannt ob und wie sich die Besucherzahlen in der kalten Jahreszeit verändern wenn es nicht ganz so viele Leute ins Freie zieht.
Tendenziell blogge ich mehr unter der Woche. Das Wochenende gehört den angenehmen Begleiterscheinungen eines Unterhaltungsmedien-Blogs: Da werden Promo-CDs gehört, Bücher verschlungen, Videospiele getestet und Filme geguckt, über die ich im Laufe der folgenden Woche schreiben will.
Zu den Besucherzahlen kann ich nur sagen, dass ich ohne Ausnahmen an Samstagen und Sonntagen mindestens 30 % weniger Besucher habe, als unter der Woche. Woran das liegt, verstehe ich aber nicht ganz …
Wenn ich ehrlich bin, dann nutze ich das Wochenende oftmals dazu, einige Artikel für unter der Woche vorzuschreiben. Gerade unter der Woche komme ich selten dazu was zu tippeln und bin dann froh, auf meine Wochenendergüsse zurückgreifen zu können.
Bisher fällt das bei mir ganz unterschiedlich aus.
Dennoch ziehe ich es bisweilen am Wochenende vor einfach erstmal kurze Artikel, vielleicht mit einem netten Video angereichert zu posten.
Zudem denke ich mir, vor dem Hintergrund meiner Besucherzahlen, das in der Woche mehr los ist. Da ist der Traffic größer.
Aber ich bin bisher noch in der Experimentierphase. Artikel vorzuschreiben ist mir auch schonmal in den Sinn gekommen. Bin noch ein recht frischer Blogger und erst seit 2 Monaten an Board.
mfg
Florian Hoppe
@Daniel Na das glaub ich wohl. Diese Begleiterscheinungen habe ich auch mal durch einen Freund kennengelernt der beim Radio arbeitet. Toll wenn so interessante Sachen frei Haus zum testen und vorstellen kommen.
@Tanja Ich glaube so langsam ich werde das jetzt auch ein paar mal so machen, bestenfalls habe ich dann unter der Woche mehr Luft. Kommen dir denn am Wochenende bessere Ideen?
@Florian Ich bin schon über 1 Jahr in der Experimentierphase, ich glaube es dauert auch noch eine Weile bis ich sie wieder verlasse. Artikel vorzuschreiben sollte man auf jeden Fall mal ausprobieren, zumindest so das Thema und Grundstruktur schon feststehen.
Ich bin am Wochenende irgendwie relaxter und habe wenig Zeitdruck. Da fließt die Feder oft einfacher
Eigentlich habe ich das aus der Not heraus geboren, weil ich unter der Woche eh selten dazu komme meine Feeds zu lesen und oft will man ja auch Bezug zu anderen nehmen oder einem fällt zu einem Thema was man gerade gelesen hat, was aufbauendes etc. ein.
Generell schreibe ich aber auch so gerne vor. Was brandaktuell ist, kommt natürlich gleich, aber einige Themen sind schon zeitloser. Ergänzen etc. kann man sie ja immer noch.
Und dann habe ich noch die Themen, die mir unter der Woche im Kopf rumspuken und ich einfach nicht “zu Papier” bringe. Da eignet sich das Wochenende dann gerade hervorragend.
Ist aber grundsätzlich unterschiedlich bei mir. Dieses Wochenende habe ich z.B. gar nichts vorgeschrieben, die beiden Artikel von heute sind aktuell. Momentan denke ich mehr an etwas Urlaub und Erholung und da wird es dann auch im Blog ruhiger werden. Nach über 7 Monaten fast täglich 1 Artikel darf ich mir schon mal eine kleine Auszeit leisten.
Das Ganze kommt wahrscheinlich auch aus meiner Zeit, vor vielen Jahren, wo ich als freiberufliche Journalistin arbeitete. Für Tageszeitungen schreiben muss schon aktuell sein, deswegen liegt aber trotzdem auch immer ein paar Tage irgendwo rum (außer die super aktuellen Sachen). So sieht man das alles mit der Zeit etwas lockerer…
Die kleine Auszeit hast du dir auf jeden Fall verdient. Kleine Kreativpausen sind immer gut um danach wieder mit neuem Schwung weiterzumachen. Übrigens, ohne es bislang gewusst zu haben, einen journalistischen Hintergrund hatte ich bei deinem äußert angenehmen Schreibstil schon irgendwie vermutet.
Ich bin für das Bloggen am Wochenende. Schließlich haben manche Personengruppen am Wochenende die einzigste Zeit zum Durchstöbern von Blogs.
Echt Du hast das schon irgendwie vermutet? Nett zu hören, dass man das nicht komplett unter den Teppich kehren und vergessen kann. Ich mache sicherlich immer mal wieder ein paar äußerst große Schnitzer (wie das Wort “man” verwenden) aber ich achte ja auch nicht mehr darauf, dass alles korrekt sein muss.
@Julia Auf jeden Fall richtig. Ich glaube auch das Wochenende ist bei vielen der einzige Zeitpunkt um mal dem Hobby nachgehen zu können.
@Tanja Jups,vermutet habe ich das mal. Ist schwer zu beschreiben, hast du schon gefrühstückt? Wenn nicht bekommst du jetzt noch schnell ein wenig Honig aufs Brot.
Vermutet habe ich es weil deine Artikel immer sehr angenehm zu lesen sind und deine Schreibweise Informationen sehr gut rüberbringt. Bei dir musste ich glaube ich noch nie nachlesen um alles wichtige verstehen. Wer so schreibt hat meist auch beruflich etwas in dieser Richtung getan oder tut es noch immer.
Hallo Piet,
ich bin auch ein Werktagsblogger. Warum? Weil ich genauso wie Tanja, das WE benutze um für die nächste Woche vorzuschreiben, oder um neue Plugins zu testen, was unter der Woche einfach zu umfangreich ist.
Allerdings denke ich auch, dass es teilweise auch auf die Jahreszeit bei mir ankommt. Im Sommer versuche ich am WE einfach mal rauszukommen. Die ganze Woche im Büro kann ziemlich auf die Stimmung drücken!
Und im Winter bleibt man dann am WE doch drin und dann ergibt es sich meist von selbst!
Gruß
Matthias
Hey Matthias, danke für dein Feedback. Ich merke langsam das alle Blogger die ich als erfahren einstufen würde mit dieser Wochenendtaktik arbeiten die du und Tanja nutzen.
Ich habe es letztes Wochenende nun auch mal probiert mich mit den Artikeln für die kommende Woche zu befassen, das bringt schon was. Denn selbst wenn ich am Wochenende nur recherchiere und einen Artikel zu 50% schreibe spart das unter der Woche eine Menge Zeit. Ich denke das werde ich auch beibehalten in Zukunft.
Hallo Piet,
“erfahrener” Blogger! Ich? Nein, meilenweit davon entfernt! Allerdings ist es wirklich wie du sagst, das Zeitersparnis unter der Woche, dass mich zu dieser Taktik greifen ließ!
Und ich komme auch gut damit klar!
Gruß
Matthias
So unterschiedlich ist also die Ansicht von “erfahren”. Naja es mag daran liegen das ich dein Gravatar schon seit Jahr und Tag überall mal irgendwo sehe wo ich auch einen Kommentar abgebe.
Wenn du gut klar kommst ist das super, ich hoffe das sich bei mir auch bald eine gewisse Regelmäßigkeit bzw. ein Ablauf einstellt.
Hallo Piet,
mann ich glaube ich bin zu viel im Cyberspace unterwegs.
Aber du musst dich an diesen Ablauf einach nur gewöhnen, dann geht das schon!
Gruß
Matthias
Erst nochmal vielen herzlichen Dank für den “Honig aufs Brot”, da freue ich mich natürlich riessig!
Ich weiß jetzt aber nicht ob man die Wochenendtaktik als “erfahren” einstufen kann. Hab schon oft gelesen, dass sich viele schwer tun mit vorschreiben, also aktuell schreiben einfacher sein soll.
Persönlich würde ich mich auch nicht als “erfahrene” Bloggerin einstufen. Bin schließlich auch gerade mal erst 8 Monate alt als Bloggerin. Da gibt es doch schon weitaus “ältere” Blogger. Was das Schreiben selbst betrifft, dürfte das aber schon zutreffen
@Crazy Girl
Ich gewöhne mich auch nur langsam daran, Artikel vorzuschreiben. Wenn ich Promo-CDs bekomme, zu denen ich erst 2 Monate später (kurz vor der Veröffentlichung) berichten darf, bietet sich das natürlich an.
Bei vielen anderen Themen läuft man jedoch schnell Gefahr, Aktualität einzubüßen. Manche Artikel interessieren schon nach wenigen Tagen niemanden mehr.
Auf Fiddler’s Blog ist mittlerweile der komplette August (mit einem Artikel pro Tag) “fertig geschrieben”. Bin gespannt, ob das Experiment aufgeht. Nebenher versuche ich aber dennoch, alle paar Tage einen topaktuellen Artikel zu ergänzen.
@Matthias Ich auch, definitiv zu viel. *g*
@Tanja Nichts zu danken. Also wirklich schwergetan habe ich mich nicht beim vorschreiben, allerdings juckt es mich immer gewaltig unter den Fingernägeln wenn da ein fertiger Artikel vorbereitet rumliegt und auf seinen Geburtstag wartet. Am liebsten würde ich ihn dann gleich veröffentlichen.
Vielleicht liegt es wirklich hauptsächlich an deiner Schreibweise, wer weiß. Auf jeden Fall ist es glaube ich ein positives Feedback wenn man nach 8 Monaten als sehr erfahren eingestuft wird.
@Daniel Ein Monat vorgeschrieben und als Würze ein paar topaktuelle Artikel finde ich stark! Die Gefahr Aktualität einzubüßen besteht bei geplanten Artikeln durchaus, da muss man dann schon schauen eher zeitlosen Inhalt zu finden.
@Daniel: Es kommt sicherlich darauf an, über was Du schreibst. Aber kuck z.B. mal meinen heutigen neuen Artikel über den 15. August an. Sicherlich kann ich den nur heute publizieren, aber schreiben können hätte ich ihn auch vor ein paar Wochen (habe ich aber nicht). Wenn man nicht zufällig gerade ein topaktueller Newsblog ist, wird das Argument der Aktualität in meinen mächtig überschätzt.
@Piet: Das mit dem “in den Fingern jucken” kenne ich. Das legt sich aber mit der Zeit. Aktuell habe ich gerade 7 Entwürfe in meinem Dashboard. Davon sind sogar noch welche aus dem Juni und Juli dabei
Wenn ich die veröffentliche, wirst Du sie nicht als “so alt” erkennen. Wirklich topaktuellen Inhalt haben wir Blogger nicht wirklich oft, meistens bilden wir uns das nur ein. Und für die wirklich aktuellen Dinge kann man ja immer noch einen neuen Artikel einbauen.
Gute Frage, die Antwort fällt halt wie so oft so oder so aus…
Also ich beschäftige mich auch und manchmal gerade am Wochenende mit meinem Blog. Komme ich doch erst dann so richtig dazu, mich nicht nur um Inhalte, sondern auch um das administrative (Plugins, Layout etc.) zu kümmern. Das gilt übrigens auch für die Pflege von Kontakten zu anderen Blogs, in denen man Kommentare hinterlässt. Das “kostet” auch Zeit.
Das heißt nicht, dass auch mal ein Wochenende gar nichts passiert. Und ab und zu sind auch mehrere Tage bis Wochen kein Problem, in denen ich abwesend bin.
Es wurde hier schon richtig gesagt: nicht zum Sklaven des Blogs werden lassen.
Meine Artikel sind mal mehr, mal weniger aktuell. Je nachdem was mich gerade so interessiert oder antreibt.
@Tanja Ich denke auch die topaktuellen News sind einigen wenigen Blogs vorbehalten, das ist aber auch gut so. Ich will auch niemals ein Liveticker aktueller Ereignisse werden, höchstens mal zeitnah meine Meinung zu einem Thema abgeben. Das kann man dann wie du schon sagst mal eben durch einen neuen Artikel machen.
@Stef Kontaktpflege kostet auf jeden Fall Zeit, und das nicht zu knapp. Ich schaffe es aktuell auch nicht mich täglich auf die große Runde durch den Feedreader zu begeben. Meist gibts nur die kleine Hafenrundfahrt mit 4-5 Kommentaren.