Traffic-Artikel schreiben ohne Leser zu vergraulen
Ich habe hier bereits in vielen Artikeln erwähnt das sich Erfolg für jeden Blogger anders definiert. Für sehr viele Blogger sind Besucherzahlen und Einnahmen die wichtigsten Faktoren um den Erfolg ihres Blogs auszudrücken. Auch ich ordne diesen beiden Punkten einen hohen Stellenwert zu. Jedoch rechne ich auch noch andere Dinge wie Kommentare und Reaktionen durch andere Personen/Blogger sowie Selbstzufriedenheit und den Spaßfaktor mit ein um meinen persönlichen Erfolg zu definieren. Heute möchte ich mich jedoch noch einmal den Besucherzahlen und den Einnahmen widmen. Im Mittelpunkt steht dabei für mich eine häufig angewandte Methode um mehr Besucher zu erreichen, sogenannte Traffic-Artikel.
Was sind Traffic-Artikel?
Nun im Grunde wird jeder solche Traffic Artikel kennen. Wirft man mal einen Blick in die Liveticker von Blogtraffic und Blogpingr sieht man direkt was gemeint ist. Traffic Artikel zeichnen sich durch hohes allgemeines Interesse aus und dienen dem Zweck viele Besucher über Suchmaschinen auf die eigene Seite zu lotsen. Immer wieder beliebt sind Artikel die scheinbar Fotos von weiblichen Promis anbieten die einen Nippel entblößen oder gar den Slip vergessen haben. Auch Themen wie Premerie/Sky geknackt, Iphone unlock, Livestreams und ähnliche Dinge bringen viele Besucher. Und natürlich zu vergessen: Sex! Irgendwer hat mal gesagt “The Internet is for Porn“. Irgendwie hatte diese Person recht. Wenn man sieht welche Besuchermassen manchen Blogs mit Artikeln zu Youporn & Redtube Downloads zufliegen ist das wirklich so.
Welchen Nutzen haben Traffic-Artikel?
Trafficartikel werden unterschiedlich eingesetzt. Der wichtigste Aspekt liegt darin über den Titel und den vermeintlichen Inhalt große Mengen von Besuchern auf den eigenen Blog zu locken. Für einige Blogger ist damit der Nutzen erreicht. Sie wollen durch die vielen Besucher bei diversen Portalen besser ranken. Viele Suchmaschinenbesucher polieren auch die Statistik gewaltig auf und sorgen so dafür die Selbstvermarktung attraktiver zu machen. Ein Werbetreibender bucht ja sein Banner lieber auf einem Blog mit 3000 täglichen Besuchern als auf einem Blog der täglich nur 300 mal aufgerufen wird. Wenn man als Blogger dann noch belegen kann wieviele Besucher von den großen Suchmaschinen kommen wirkt der Werbeplatz gleich viel ansprechender. Das viele der Besucher gerade eine Hand in der Hose haben weil sie ein Tool suchen um sich zwecks Offline-Taschenbillard einen Pornoclip bei YouPorn herunterzuladen wird dabei meistens nicht erwähnt. Hauptsache man weißt tolle Besucherstatistiken durch Suchmaschinen auf.
Der Nutzen der Trafficartikel geht allerdings noch weiter, und ich möchte behaupten einige Blogs verdienen damit sogar richtig gut. Da werden Artikel zu Livestreams und Nacktbildern geschrieben. Auf dem Blog gibt es aber weder das eine noch das andere zu finden weil es vermutlich illegal wäre. Stattdessen werden diese Trafficartikel mit Plugins von Textlink-Diensten Contaxe oder AdInside (um nur 2 zu nennen) zugeklatscht. Wörter wie “Livestream” oder “Bilder” werden dabei automatisch zu Links, und der neugierige Suchmaschinenbesucher klickt darauf weil er hinten diesen Links die gesuchte Information vermutet. In Wirklichkeit findet er aber weder den gewünschten Livestream oder den Schnappschuss des Promis. Der Blogger hat aber durch diesen Klick wieder ein paar Cent verdient. Ein paar tausend Aufrufe am Tag, und nur jeder 3. klickt auf so ein Wort das durch die Context-Advertiser hervorgehoben wurde? Man kann sich ausrechnen das dabei Geld zusammenkommt.
In wieweit diese Methode Geld zu verdienen von den Context-Advertisern geduldet wird kann ich nicht sagen. Ich kann die Methode Traffic-Artikel für mehr Besucher und bessere Statistiken zu verwenden noch nachvollziehen und habe es neulich auch mal ganz zaghaft (aber erfolgreich) probiert. Diese Trafficartikel dann aber durch vermeintliche weiterführende Links zu monetarisieren ist für mich Verarschung der Besucher und kann einem Blog auf Dauer nur Schaden wenn neben den Traffic-Artikel auch ein Tagesgeschäft herrscht.
Mein kleiner Versuch eines Traffic-Artikels
Wie erwähnt habe ich auch mal versucht solch einen Traffic-Artikel zu erstellen. Ich hatte diese Idee schon lange im Kopf, allerdings stand für mich fest das es dann auch ein Artikel sein muss der dem Besucher wirklich eine nützliche Information zeigt. Herausgekommen ist dabei mein Artikel “Bundesliga-Spiele live und kostenlos als Konferenz oder Einzelstream“. Denn ich habe beobachtet das jedes Wochenende aufs neue die Jagd nach funktionierenden Internet-Livestreams beginnt die die Bundesliga-Spiele zeigen. Ermöglicht wird sowas weil viele ausländische Fernsehstationen die Rechte an der Bundesliga haben und die Spiele per Stream ins Netz stellen. Die Qualität ist grausam, aber trotzdem gehen jedes Wochenende erneut tausende Fussballfans im Netz auf die Suche um das Spiel der Lieblingsmanschaft, meist verpixelt und mit asiatischen Kommentaren, anzusehen. Als ich dann das Webradio 90elf.de entdeckte das an jedem Bundesliga-Spieltag einen spannenden Livestream bietet hatte ich endlich die Chance mal einen Traffic Artikel zu schreiben ohne meine Besucher zu beschwindeln. Denn wer sich bei 90elf einklinkt kann wirklich alle Bundesliga Spiele verfolgen! Kostenlos als Konferenz oder Einzelstream. Natürlich ist mein Artikel erst ein zaghafter Versuch und noch kein Kracher, aber es war toll anzusehen wie sich ab 15 Uhr immer mehr Leser über Suchmaschinen zu mir verirrt haben. Und ich bin fest davon überzeugt das auch einige den Stream angehört haben. Ich bin gespannt was am nächsten Wochendende passiert wenn wieder Bundesliga ist. Bis dahin werde ich versuchen dem Artikel noch den ein oder anderen Link zuzuführen.
Traffic-Artikel einsetzen? Ja oder Nein?
Diese Frage wird jeder für sich selber beantworten müssen. Ich finde es durchaus ganz nützlich ab und an solch einen Artikel zu schreiben um dem Blog mal ein paar Besucherschübe zu verpassen. Allerdings möchte ich es nicht übertreiben und meinem Motto treu bleiben hier das hier jeder Artikel irgendwie einen Mehrwert für den Besucher hat. Traffic Artikel wird es also nur dann geben wenn ich wirklich etwas nützliches zum jeweiligen Thema schreiben kann. Ausserdem sollte man darauf verzichten den Besuchern durch Context-Advertiser weiterführende Links vorzugaukeln. Hier passt der Spruch “Wer den Lesernutzen aus den Augen verliert – verliert.” Also bitte nicht ausschließlich an den eigenen Geldbeutel denken.
Jedoch sollte man auch an seine Stammleser denken. Einen solchen Traffic Artikel werden sie vermutlich verzeihen. Möchte man aber regelmäßig Artikel schreiben die dazu dienen Besucher von Suchmaschinen anzuziehen dann kann es schnell passieren das man seine Stammleser vergrault. Wenn mir ein Blog den ich per Feed abonniere regelmäßig Berichte zu Youporn, Downloads und ähnlichem vorsetzt bin ich weg. Aber es gibt für Interessierte durchaus Möglichkeiten Trafficartikel zu veröffentlichen ohne die Leser zu vergraemen.
Traffic-Artikel schreiben ohne Leser zu vergraulen
Hier möchte ich 3 Methoden vorstellen wie man regelmäßig Traffic-Artikel und Stammleser auf einem Blog zusammenbringen kann.
1. Methode – Traffic Artikel zeitversetzt publizieren.
Man schreibt seinen Traffic Artikel und postet ihn zeitversetzt 2-3 Wochen nach hinten. So stört er im Normalfall weder die Feedleser noch sticht er direkt auf der Startseite ins Auge. Allerdings hege ich manchmal Zweifel ob diese Artikel nicht viel besser gefunden werden würden wenn man sie direkt als neuesten Artikel nach vorne bloggt.
2. Methode – Kategorie der Traffic-Artikel per Plugin ausschließen
Mit Hilfe des Plugins Advanced Category Excluder lassen sich bestimmte Kategorien ausschließen. Das heißt Artikel die in dieser Kategorie veröffentlicht wurden werden auf Wunsch weder auf der Startseite noch im RSS Feed angezeigt. Das Plugin ist sehr flexibel und ermöglicht viele verschiedene Einstellungen, auch für andere Bereich des Blog, wie zum Beispiel die Archive. Voraussetzung für dieses Plugin ist allerdings das man sich für die Traffic Artikel dann eine eigene Kategorie anlegen muss um diese dann auschliessen zu können.
3. Methode – Einzelne Traffic-Artikel per Plugin ausschließen
Erst gestern bin ich bei Joachim über das Plugin Stealth Publish gestolpert. Mit Hilfe von Stealth Publish lassen sich einzelne Artikel von der Veröffentlichung per Feed und der Sichtbarkeit auf der Startseite des Blogs ausschließen. Nützlich für jeden der für seine Traffic-Artikel nicht extra eine eigene Kategorie anlegen möchte. Auf Unterseiten wie z.B dem Archiv erscheint der Artikel dann jedoch wie gewohnt.
Foto: © Dove of War / PIXELIO (modifiziert)
Was haltet ihr von Traffic-Artikeln? Habt ihr selber schon welche geschrieben und Erfahrungen damit? Fallen euch noch andere Möglichkeiten ein mit Traffic-Artikeln zu arbeiten?
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Bei mir passiert das schreiben von besagten “Traffic-Artikeln” eher unbeabsichtigt. Bewusst habe und werde ich nämlich nie einen “Traffic-Artikel” geschrieben, wozu auch?!
Ist nicht meine Art und was diese so genannten SEO’s davon halten ist mir so wieso egal.
Wieder mal ein sehr guter Artikel.

Ich finde so gennte Traffic Artikel nicht verwerflich, wenn sie wohl dosiert enigesetzt sind. Ich habe auch eine Handvoll Artikel, die gut in den Suchmaschinen ranken und so zusagen meinen Hauptanteil der Besucher ausmacht. Diese Artikel wurden aber nicht geschrieben um Besucher anzulocken, sondern weil mich das Thema selber interessiert hatte. Somit war es reiner Zufall, dass es “Traffic Artikel” wurden
Es kommt halt immer drauf an, wie man Traffic Artikel schreibt. Haut man nur so mit Keywords um sich und schreibt über ein total uninteressantes Thema, dann ist es schon grausam für die Leser und uch verständlich, dass manche sagen “Ich geh nicht mehr auf die Seite, weil er nur krampfahft versucht traffic zu generieren”. Selbst für manche Suchmaschinenebnutzer sind diese Artikel eine qual. Wie oft such man im Internet was und landet dann auf solche nutzlosen Artikel. Erst gestern wollte ich wieder nach einem Review für ein Produkt suchen und bin nur auf solche Müllseiten gelandet.
Wird aber ein Traffic Artikel so geschrieben, wie z.B. das mit dem Bundesliga Live stream, dann tust du damit ja deinen Lesern was gutes, weil es wirklich eine nützliche Information ist. (Für die halt Fussball mögen) und du generierst Traffic. Das sind so zusagen die guten Traffic Artikel. Davon haben auch deine Stammleser etwas, wenn sie darin Kommentieren. Der Suchmaschinenbenutzer wird bei solchen guten Artikeln auch mal auf die Links der Kommentatoren klicken. Oder er schaut sich deine Seite genauer an und du hast einen Stammleser gewonnen.
Ich bleibe meiner Linie treu und schreibe über das was mich interessiert. Das sehe ich auch an meiner Zugriffsstatistik. Die geht zwar zum Glück hoch, aber kontinuierlich. Keine großen Zacken und ausreisser.
Aber ob Traffic Artikel oder nicht. Mit schlechten Artikeln kann man immer Leser vertreiben
Die Methode mit dem ausklammern kannst du auch ohne Plugin recht einfach machen, wenn du eine sperate Kategorie machst. Oder man macht einfach noch einen seperaten Traffic Blog, wo dann nur solche Artikel wandern.
Zum Porno: Ja die verkaufen sich gut und damit bekommt man auch immer guten Traffic, aber wenn jemand meine Seite besucht, dann solten doch beide Hände auf dem Tisch sein
Bewusst geschrieben hab ich noch nie einen Artikel um Besucher anzulocken. Ich glaube das so ein Vorgehen eher kontraproduktiv ist, da der Blog sehr schnell an Authentizität verliert. Ich käme z.B. nie auf die Idee über die Bundesliga zu schreiben, die interessiert mich nicht. Aber mein Artikel über die neuesten Radarfallen rund um Köln bescherte mir jede Menge Traffic, sogar einen Eintrag in einem Forum über den auch Heute noch viele Besucher kommen. Den Artikel schrieb ich aber nicht um den Traffic hoch zu schrauben sondern weil ich Lkw-Fahrer bin. Glaubwürdigkeit ist hier das Stichwort. Es ist ja nicht verwerflich Artikel zu schreiben, die eine breite Öffentlichkeit ansprechen, nur zum Blog und vor allem zum Blogbetreiber sollten sie passen.
Ich schließ mich da der Meinung von Luigi an – ich denke jeder Blogger freut sich wenn seine Artikel gut ankommen und gern gelesen werden und das erreicht man in erster Linie durch Authentizität. Dann ist es auch glaub ich nur eine Frage der Zeit bis dauerhaft guter Traffic aufgebaut ist…
Sehr schöner Artikel Piet. Ich denke werde da mal drauf zurückkommen, da du hier eine ganz besonders interessante Art der Monetarisierung ansprichst. Ist sicherlich ei Thema das man dabei nicht vergessen sollte.
Allerdings ist mir bisher nie bewusst geworden, ob ich auch so einen Artikel habe, denn Pornographie und dergleichen richtet sich bei mir an die falsche Zielgruppe…
Authentizität und Glaubwürdigkeit, das ist unter anderem ein wertvolles Gut für jeden “seriösen” Blog-Autor in der Deutsche Blogsphäre.
@LexX Noel In den meisten Fällen hat es Gründe forciert solche Artikel zu schreiben und ins Netz zu stellen. Die wichtigsten habe ich ja schon angesprochen. Suchmaschinen-Besucher die die Statistik frisieren und damit die Chancen der Selbstvermarktung verbessern. Und natürlich auch der Versuch diesen Besucher Klicks auf Werbung zu entlocken. Das sowas nicht für jeden gilt, bzw. nicht jedermanns Art ist, ist logisch. Trotzdem bemerke ich in letzter Zeit immer mehr Blogs die solche Artikel publizieren und damit scheinbar auch den gewünschten Erfolg haben.
@hombertho Wenn Artikel zufällig zum Besuchermagnet werden ist das natürlich um so besser. Das Phänomen kenne ich auch schon ein wenig. Für 3-4 Artikel interessieren sich wirklich jeden Tag einige Besucher, und das schon seit längerem. Ansonsten kann ich dir wiedermal nur zustimmen. Ich glaube auch man kann und darf Artikel schreiben um Besucher von Suchmaschinen anzulocken. Allerdings sollten diese Artikel wie du schon sagst gut dosiert werden, und vor allem sinnvoll ausgearbeitet werden statt nur darauf zu achten möglichst viele Keywords unterzubringen
Für Blogleser die mit beiden Händen auf dem Tisch verweilen! *g*
@Luigi Du hast Recht, Authentizität ist sehr wichtig. Bei den Blogs bei denen ich solche Artikel gefunden habe, viele davon auch in den Top100 der deutschen Blogcharts, hat es allerdings scheinbar keinen großen Schaden verursacht wenn die Blogger ihr Resort verlassen und plötzlich was über Downloads von Clips bei Pornoseiten oder Musik bei MySpace schreiben. Im Gegenteil. Wie du schon sagst, man sollte sich mit dem Thema identifizieren können. Bei meinem Bundesliga Artikel ging das wunderbar. Bei anderen Themen tue ich mich auch sehr schwer.
@Micha Das ist richtig. Hier kommen aber auch ein bisschen die eigenen Vorstellungen von Erfolg zur Sprache. Jeder definiert “gut ankommen” und dauerhaft guten Traffic anders. Als Beispiel. Hier bei mir schauen täglich 200-300 Besucher rein, manchmal auch mehr. Damit bin ich auf jeden Fall zufrieden, aber trotzdem bin ich extrem neugierig darauf ob es nicht möglich ist diese Zahlen mal sprunghaft zu steigern. Denn ich habe auch schon mit vielen Bloggern gesprochen die irgendwie in eine Sackgasse geraten sind. Trotz wirklich schöner Artikel und interessanter News war es irgendwann vorbei mit dem Wachstum und bei 300-400 Besuchern pro Tag war Ende, trotz aller Mühe. Ich will immer wissen was maximal möglich ist und ob sich sowas noch verbessern lässt (Bloggend wie auch im RL)
@Sascha Es ist auf jeden Fall eine Art der Monetarisierung die vermutlich sogar richtig was abwirft auf manchem Blog. Allerdings finde ich es grausam sowas einzusetzen. Damit meine ich jetzt nicht etwa einen Werbebanner oder eine Adsense-Anzeige, sondern diese Link-Advertiser die per Plugin automatisch bestimmte Wörter in Links verwandeln. Hast du ja leider auch immer noch im Einsatz den Mist.
@LexX Noel Kann man so auf jeden Fall unterstreichen
Hallo Piet,
ich habe noch keinen Traffic-Artikel geschrieben, zumindest nicht wissentlich.
Dass manche Artikel mehr Zuspruch finden als andere ist klar, aber ich schaue nur alle paar Tage in die Zugriffsstatistik, woher die Besucher kamen und wonach gesucht wurde, bei beiden Blogs.
Traffic-Artikel birgen das Risiko, dass Stammleser vergällt werden.
Lieben Gruß
Michael
Scheinbar habe ich gerade einen solchen Artikel geschrieben, mein Counter freut sich gerade und macht purzelbäume. Könnte aber auch daran liegen, das ich selber heute Mittag nur sehr wenige Einträge über das Thema gefunden hatte, mittlerweile sich es doch schon einige Seiten mehr geworden.
Allerdings habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, das ich damit Besucher anlocken will, sondern ich habe diesen Artikel geschrieben, um andere davor warnen zu können.
Ist es nicht auch ein Ziel neue Besucher anzulocken. Hast Du es vorher gewusst, das bei Dir genau dieser eine Artikel so gut besucht wird? Oder wolltest Du auch anderen Usern einen Tipp geben, weil Du ihn selber für gut befunden hast.
Traffic-Artikel sind wichtig. Nur so wird man bekannt und kann Leser anlocken. Wenn man ein paar Leser hat, sollte einen guten Mix finden.
Das Plugin werde ich mir mal ansehen. Klingt cool
Hi Piet,
Traffic-Artikel, welche mir bisher gelungen sind, kann ich an einer Hand abzählen. Der traffic-stärkste Tag war der 21.08.2009, an dem ich zu einem Blogartikel über “7 Personensuchmaschinen im Web” 666 eindeutige Zugriffe(987 Seitenzugriffe) über das Keyword “Personensuchmaschine” zu verzeichnen hatte.
Das habe ich erst jetzt mithilfe von Google Analytics analysiert. Sogut wie alle Besucher kamen aus Google und ein paar aus Yahoo und Ask etc.. Der Artikel war aber schon am 04.08.2009 online gestellt und kämpfte sich dann in die Top 10.
Das war bisher meine beste Erfahrung mit einem Traffic-Artikel. Über Porno und Co. habe ich nie was gebloggt. Daher kann ich zu diesen speziellen Themen nichts beitragen.
Ich bin für hart recherchierte und umfassende Trafficartikel und wenn jemand es vor hat, nur zu. Gerade überlege ich mir ein zweites Thema für so einen Artikel. Aber es ist nicht einfach. Schliesslich kommen Schmuddel-Themen für mein Blog nicht in Frage:-).
Mein Fazit: Trafficartikel helfen dem eigenen Blog etwas nach vorne. Welches Thema man dazu nimmt, entscheidet jeder Blogger selbst. Da möchte über niemanden urteilen.
@Piet Wie Du ja sicherlich weisst, ist AdInside derzeit noch im Test. Aber ich gewinne immer mehr den Eindruck das es mehr Besucher verscheucht als Einnahmen bringt. Deswegen wird diese Art der Werbung bei mir auch bald verbannt. Ähnlich wie Contaxe möchte ich aber auch hier zu einem vernünftigen Abschluss finden.
Sicherlich werde ich diese Art der Monetarisierung auch weiterhin einsetzen, aber gewiss nicht so, dass meine Besucher dadurch belästigt werden, ausser diejenigen bei denen ich das will.
Dazu werde ich aber demnächst auch noch was schreiben.
Letztlich geht es in meinem Blog darum jedwede Art der Monetarisierung zu testen und darüber zu berichten, was auch zu einem mässigen Erfolg geführt hat.
Aber nach der anstehenden Umstrukturierung meines Blogs hoffe ich dass sich das erheblich bessern wird.
Lieben Gruss
Sascha
@Micha Wenn du einen geschrieben hättest würdest du es auch verblüfft an den Besucherzahlen feststellen irgendwann
@Pe-Su-Ki Es gibt solche und solche Traffic-Artikel. Artikel die viele Leser und Kommentatoren anziehen schreibt vermutlich jeder Blogger irgendwann einmal, aber nach ein paar Tagen werden diese auch meist wieder vergessen und nur selten aufgerufen. Ein Traffic-Artikel zeichnet sich aber in meinen Augen dadurch aus über Wochen und evtl. sogar Monate täglich dutzende oder sogar hunderte Besucher durch die großen Suchmaschinen zu bekommen.
Im Falle meines Bundesliga-Artikels war es auf jeden Fall kalkuliert damit auch Besucher anzuziehen. Denn ich hab wie gesagt in diversen Fussballforen erlebt welcher Livestream-Wahnsinn da jedes Wochenende aufs neue startet. Daher ist auch der Titel beabsichtigt so gewählt. Allerdings hätte ich nichts dazu geschrieben wenn ich das Webradio nicht selbst jedes Wochenende anwerfen würde
@Daniel So in etwa sehe ich das auch. Man sollte sich, wenn man einen kleinen Leserstamm hat, ruhig mal trauen ein wenig zu experimentieren.
@Alex Dein Artikel zu den Personensuchmaschinen ist mir schon mehrfach ins Auge gestochen da er ja nach wie vor scheinbar eine Menge Besucher an Bord spült! An dieser Stelle übrigens Glückwunsch zum Wikipedia Eintrag
Ich glaube es ist garnicht so einfach solch einen Erfolg nachzumachen ohne auf Schmuddelthemen zurückzugreifen. Da braucht man schon viel Recherche und ein gutes Gespür was gerade stark über Google gesucht wird und sich dann sachlich aufarbeiten lässt.
@Sascha Ja weiß ich doch
Habe ja selbst schon diverse Dinge getestet über die ich dann hier geschrieben habe. Bin auf jeden Fall auf dein Fazit zu den Nerv-Links gespannt *g*
Bisherige, meist temporäre, Traffic-Artikel waren auch bei mir immer ein reines Zufallsprodukt. Oft ist man der Meinung, dass man mit einem Beitrag nun “den großen Wurf” gemacht hat. Und danach ärgert man sich, dass der mit so viel liebe toll geschriebene Beitrag kaum jemanden aus der Suchmaschine anzieht.
Und dann schreibt man andererseits einen Artikel mal schnell vor sich hin und plötzlich verirren sich viele User auf diesen Beitrag. Welch Freude – und Ärger zugleich. Eigentlich hätte man lieber den mit viel Herzblut geschriebenen Artikel auf der Top-Positionierung gesehen.
Ich würde aber niemals in eine Porno-, Abzocke- oder ähnliche Schiene mit meinem Blog abrutschen wollen, um viele Besucher anzuziehen. Schaut Euch mal an, welche Themen großteils sehr gut ranken. Das sind Themen, die mich zu 99 % nicht interessieren. Es ist mir egal, wenn ein Promi wieder mal sein Höschen verliert oder “rein zufällig” der Träger rutscht. Und 1:1 “abgeschriebene” Nachrichten (damit meine ich nicht Agenturmeldungen und “saubere” Quellen) möchte ich meinen Nutzern auch nicht bieten.
Aber wenn es über meinen Themenbereich etwas zu berichten gibt und es kommen viele Besucher auf den Blog, dann freue ich mich natürlich darüber. Auf dass man auch zukünftig gelegentlich auf ein “fruchtbares” Thema stößt
Hallo zusammen,
habe auch noch nie bewusst einen Traffic-Artikel geschrieben. Aber ich musste schon feststellen, dass ein langer Artikel, über den ich mich schon beim Schreiben gefreut habe, viel weniger Suchmaschinentraffic generiert als beispielsweise ein Simpson-Zitat. Aber diese Leser kommen halt auch in den seltensten Fällen wieder.
Vielleicht schreibe ich trotzdem mal irgendwann einen Artikel wie “Simpsons ficken Britney Spears auf youporn” nur um zu gucken was passiert.
Gruß Fulano
P.S. Schöner Blog, aber die Domain hätte ich ohne ihn zu kennen glatt als Spam eingeordnet.
@Andersreisender Du hast vollkommen Recht. Im Bereich der temporären Traffic Artikel (schöne Beschreibung) ist es manchmal absoluter Zufall und irgendwie interessieren sich auf einmal ganz viele Personen für einen Artikel dem man dieses Potential nicht zugetraut hätte. Andersrum bleiben auch viele Artikel unbeachtet die man für ansprechend gehalten hat.
Es ist schon ein riskanter Schritt sich mit diesen Traffic Themen abzugeben und es kommt, wie du ja selbst sagst, für viele Blogger einfach nicht in Frage. Artikel die zeitweises Interesse auslösen werden wir aber immer wieder finden
@Fulano Herzlich Willkommen hier. Die Länge eines Artikels ist nicht zwingend ausschlaggebend für Besucherströme, da hast du Recht. Habe über die Ping-Dienste auch schon Artikel gesehen die keine 100 Worte enthielten und trotzdem massiv besucht wurden. Das schöne ist, als Blogger hat man die Freiheit Experimente zu machen. In dem Beispiel das du gerade gibts würde die Überschrift vermutlich schon ausreichen. Im Artikel kannst du deinen Lesern erklären das es sich um ein Experiment handelt.
Zum P.S: Ja die Domain. Eine meiner Anfänger-Sünden. Heute hätte ich mich anders entschieden. Recht vielen Dank das du mir trotz unseriöser Domain eine Chance gegeben hast und dich umgesehen hast.
Evtl. suche ich mir ja doch irgendwann mal einen neuen Namen.
Morgens Piet,
also ja, der Artikel rankt besser als die Startseite des Blogs und da ich da korrekterweise vielseitige Keywords in den Meta-Tags vom Artikel zu stehen habe, kommen die Besucher genau über den Suchbegriff “Personensuchmaschine/n” über Google.
Ich hatte es erst später erfasst als es mir immer mehr aufgefallen war. Selbst ich dachte immer, dass man ohne Schmuddel-Posts keine Chance auf mehr Traffic in einem mehr oder weniger allgemeinen Blog hätte.
Du hast damit Recht, dass man i-wie ein paar aktuelle Themen analysieren sollte, dann hart und stundenlang recherchieren und soviel wie möglich an reinem Themencontent in einen Blogbeitrag packen und die Linkverweise nicht vergessen. Solche Artikel wird wahrscheinlich kaum jemand komplett lesen, daher zählen die Infos und Links darin, ggf. Pics und Video.
Leider bieten sich dabei nicht viele Themen an. Mit Porno und Co. will man ja nicht unbedingt als Blogger zu tun haben.(ist nur meine Meinung)
Danke für die Glückwünsche zwecks Wikipedia-Eintrag. Es war auch der Linkverweis zu diesem Traffic-Artikel. Das war sehr erfreulich, weil ich weiss, wie schwer es ist, bei Wikipedia einen Bloglink unterzubringen, welcher nicht schon nach einer Stunde gelöscht wird:).
@piet
Irgendwann probier ich das wirklich mal mit dem Artikel. Bin gespannt.
Natürlich gebe ich Dir eine Chance, ich bin doch kein Internetadressenrassist
Und wenn Du irgendwann mal Deine Adresse änderst, kannst Du die alte vermutlich gewinnbringend an einen Spamanbieter verkaufen.
Gruß
Fulano
Toller Begriff.. Internetadressenrassist. Ich glaube das notier ich mir mal und verarbeite es irgendwann mal in einem Artikel.
Ist die Adresse wirkich so schlimm das sie nur für einen Spamanbieter taugt? *g* Ohje Ohje..
Guter Artikel, interessantes Thema. Mal wieder Danke, Piet!
Da ich auf meiner Seite meist Kurzgeschichten schreibe, ist mir da natürlich auch eine Freiheit gegeben, was ich wie und wo einbaue. Aber das richtig auszunutzen, damit habe ich mich noch nicht befasst.
Wünsche allen ein angenehmes Wochenende.
Da hat noch ein Häkchen gefehlt.
Benachrichtige mich bei weiteren Kommentaren per Email.
Getan, danke!
Hallo!
ich finde Traffic-Artikel vollkommen ok, solange sie ein Blog nicht dominieren. Wir alle bloggen aus Spaß! Für viele ist es neben dem Spaß aber auch wichtig, Besuchszahlen zu steigern und dadurch etwas Geld zu verdienen.
Allerdings sollte man sich die Themen (möglicher) Traffic-Artikel gut überlegen.
Bei mir sind es meist aktuelle News, zu denen ich aber auch eine eigene Meinung habe. Diese eigenen Meinung in solch einen Artikel zu integrieren, halte ich persönlich für wichtig. Denn in der Regel entsteht hierdurch ja schon ein Mehrwert für den Leser.
Viele Grüße, Micha
@Alex Generell hat ja eigentlich jeder die Freiheit alles auf seinem Blog das einzubauen was er mag. Ob man auch alles einbinden sollte ist dann eine andere Frage.
@Michael Ich glaube da kann ich dir problemlos zustimmen. Auf die Mischung kommt es an. Ab und an mal ein Artikel der bewusst geschrieben wird um mehr Besucher von den Suchmaschinen zu beziehen schadet nicht. Nur wenn solche Themen den Blog dominieren sieht es schlecht aus. Wenn man einen Traffic-Artikel noch mit persönlicher Meinung verknüpfen kann ist das natürlich optimal. Ich suche da aktuell auch noch nach einem Ansatzpunkt für meine künftigen Themen.
@Piet: Kannst ja mal bei mir schauen, wie ich das gelöst habe (Kategorie: Nachrichten).
Wird gleich gemacht
Ich kann das Ganze ja nochmal an einem aktuellen Beispiel deutlich machen: Jennifer Lopez Po-Fall bei den Music Awards.
Diesen Artikel habe ich nicht nur deshalb geschrieben, weil erguten Traffic bringt, sondern weil mich die Nachricht an sich interessierte.
Schon der Artikel-Titel: Jennifer Lopez, Po und Latina sorgen für guten Traffic über die Suchmaschinen. Dann habe ich aus den aktuellen Meldungen einen eigenen Text verfasst. Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte. Als Mehrwert für die Besucher dann das Youtube-Video des Auftritts und meine eigenen Ansichten zu der Nachricht. Fertig.
Der Artikel brachte in den ersten 24 Stunden 80 Besucher. Für mein Blog ein sehr guter Wert.
Ich habe auch schon ein paar mal überlegt, Traffic-Artikel zu schreiben.
Dann natürlich auch von Startseite und RSS ausschliessen. Scheitert bisher aber an der Faulheit, lach…
Ab und an schaffe ich es aber tatsächlich, ungewollte Traffic-Knaller zu erstellen – das ist die Freude dann natürlich noch größer!
@Michael 80 Besucher in 24 Stunden ist auf jeden Fall ein guter Wert. Muss deinen Blog gleich mal in den Feedreader verfrachten, über die Social News Dienste sehe ich glaube ich nur einen Bruchteil von dem was du so publizierst.
@Marc Ausschließen geht ganz einfach mit Stealth Publish Plugin. Daran soll es mal nicht scheitern
Wenn sich ein Artikel ganz unbeabsichtigt zu so einem Knaller entwickelt ist das ein richtig gutes Gefühl. Habe das auch schon ein paar mal erlebt für ein paar Tage. Ich bin dann immer sehr überrascht wie häufig doch relativ unpopuläres Zeug über Google gesucht wird.
@Piet: Danke fürs Feed-Abo. Bist auch schon ein paar Tage in meinem Feedleser.