
Ein sicheres Passwort! Für mich der wichtigste Punkt überhaupt wenn man sich im Internet bewegt. Immer wieder kommen Internetnutzer zu Schaden, weil sie unsichere Passwörter verwenden. Sei es der Emailanbieter, der Webhoster, ein Account bei einem Social Network oder die ICQ-Nummer. Im Internet bewegen sich viele Leute die es mit Vorliebe darauf angelegt haben anderen zu Schaden. Leider machen es sehr viele Menschen diesen Leuten sehr einfach, indem sie überall dasselbe, meist sehr kurze Passwort verwenden.
In Gewisser Weise ist es auch verständlich, wer kann sich schon dutzende, lange Passwörter merken. Also greift man schnell zu einem Passwort das man sich leicht merken kann. Sei es ein Name, das Geburtsdatum oder einfach nur simple Sachen wie “Test”, “Passwort”, “12345″. In den letzten Jahren habe ich zeitweise bei einigen Diensten in administrativer Funktion gearbeitet. Zurückblickend bleibt mir da nur das Kopfschütteln. Es war immer wieder faszinierend welch banale Passwörter von Nutzer verwendet wurden und wie oft versucht wurde fremde Accounts zu missbrauchen. Wer sich nun Gedanken über ein sicheres Passwort macht, man kann auch auf anderem Wege zu einem sicheren Passwort gelangen.

Das Zauberwort lautet KeePass Password Safe! Mit KeePass kann man sehr sichere Passwörter generieren und auch gleichzeitig abspeichern. Den Anwender erwartet also ein bequemes Passwort-Verwaltungsprogramm. Im folgenden gehe ich nun näher auf KeePass ein. Keine Sorge, ich möchte hier keine Werbung für ein kommerzielles Produkt machen, KeePass ist open-source, d.h. es kostet nichts und der Nutzer profitiert davon, dass viele Leute an diesem Programm arbeiten.
Statt zig verschiedene Passwörter, muss man sich ab sofort nur noch ein einziges Passwort merken. Mit diesem Master-Passwort werden alle Passwörter verschlüsselt abgespeichert.
Meldet man sich auf einer neuen Seite an, kreiert KeePass ein neues, sicheres Passwort. Zusammen mit dem PW kann man Name der Seite, URL, Benutzername, Notizen, eine Anlage und sogar ein Verfallsdatum (wann man an eine Änderung erinnert werden möchte) abspeichern. Alle Passwörter sind übersichtlich in hierarchisch angeordneten Gruppen einsortiert. Eine Schnellsuche findet auch bei tausenden von Passwörter in wenigen Sekunden das richtige. KeePass ist mit installierter Sprachdatei komplett in Deutsch.
Möchte man sich irgendwo einloggen, klickt man einfach das entsprechende Element an und wählt “Passwort kopieren (Strg+C)”. Im Login-Formular fügt man mit Strg+V das Passwort ein. Und wenn es 60 Stellen sind, es sind genauso viele Knopfdrücker, wie bei einem Passwort mit nur einer Stelle. Besonders zu der Zeit als ich viele Accounts bei Paid4 Diensten hatte war mir das Programm sehr hilfreich. Aktuell nutze ich es nicht mehr, dass muss ich natürlich zugeben. Ich werde es aber wohl recht bald wieder flott machen die Stärke meine Passwörter ein wenig erhöhen.
Weitere Infos zu KeePass und auch einige Screenshots findet ihr unter folgender Adresse:
http://www.keepass.info
Hier noch fix ein Parade-Beispiel für ein mit KeePass generiertes Passwort
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32 Stellen, lauter komische Zeichen – genial oder?
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Ich kann empfehlen sich gerne ein einfaches Passwort anzulegen, vielleicht 10 Zeichen oder auch mehr. Dann fügt mann an einer beliebigen Stelle noch ein oder zwei Sonderzeichen ein… und jetzt kommt der Trick: das Passwort merkt man sich dann rückwärts
. Selbst wenn man anfangs Probleme hat es sich zu merken, kann man es schnell irgendwo aufschreiben und es dann langsam rückwärts eintippen!
z.B. trowssap.sehcafnie
Jups, sowas funktioniert natürlich auch, aber ich finde 32 Stellen mit Sonderzeichen dann noch etwas sicher.
Ich habe übrigens letztes Jahr schonmal 3 Methoden für sichere Passwörter vorgstellt. http://www.online-cash.org/methoden-fuer-sichere-passworter/
Ich gebe zu ich gehöre bei diesem Thema zu den Leuten die ihr Geld altertümlich im Sparstrumpf sammeln. Ich lege mir nämlich Outlook-Notizen an.
Ich nutze Keepass erst seit einem halben Jahr, vorher gab es auf ALLEN Seiten ein Standardpasswort (ja irre leichtsinnig, aber es ist nie was passiert *auf Holz klopf).
Auf jeden Fall kann ich mir jetzt ein Leben ohne Keepass und sichere Passwörter gar nicht mehr vorstellen
Hui, da hast du aber wirklich Glück gehabt. Alle Achtung