Ein paar meine Leser werden es vielleicht schon bemerkt haben. Vor ein paar Tagen habe ich mein Subscribe to Comments Plugin umgestellt. Ab jetzt nutze ich hier auch die Double-Opt-In Methode. Ich hatte das ganze eigentlich schon seit Ewigkeiten vor, habe es aber leider wieder aus den Augen verloren. Neulich bin ich dann bei Lexx Noel wieder auf einen Artikel zu diesem Thema gestoßen und habe mein altes Plugin entfernt und es gegen das Subscribe to Double-Opt-In Comments von Tobias Koelligan ausgetauscht. Auch Joachim hat vor einiger Zeit über dieses Plugin geschrieben.

Was hat sich mit Double-Opt-In geändert?

Die Optik bleibt identisch, der Kommentator aktiviert nach wie vor das Abonnement der Kommentare über das bekannte und oft vergessene Häkchen. Statt dann sofort über neue Kommentare informiert zu werden erhält der Kommentator nun aber erstmal eine Email mit einem speziellen Bestätigungslink. Dieser muss einmal angeklickt werden um die Benachrichtigungen entgültig zu aktivieren.  Daraufhin funktioniert das Plugin wie sonst auch.

Die Bestätigungs-Email wird nur einmal versendet. Hat der Kommentator das Abonnement per Mail bestätigt hat gibt es keine weitere Abfrage mehr, egal bei welchem Artikel.

Warum diese Doppelbestätigung?

Das einfach Subscribe to Comments Plugin hat die Problematik dass eine eingetragene Emailadresse nicht überprüft wird und jeder Besucher jede beliebige Adresse eintragen kann.  Somit könnte das Subscribe to Comments Plugin missbraucht werden um jemanden mit Benachrichtigungen über neue Kommentare zu überfluten der diese gar nicht bestellt hat.

Im Falle von Blogs die als gewerblich gelten (Google Adsense Anzeigen reichen dafür aus) kann dies dann als Spam ausgelegt werden und schnell eine Abmahnung nach sich ziehen. Jan vom Upload Magazin hat das bereits erlebt.

Bei Tanja habe ich gelesen dass das Thema Spam im UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) im § 7 (Unzumutbare Belästigungen) insofern geregelt wird, dass es die Einwilligung des Empfängers zur eMail Werbung voraussetzt.

Das macht die Double-Opt-In Methode in Deutschland zur Mindestvoraussetzung für Blogger. Denn was für Newsletter gilt, kann ebenso für Kommentare in einem Blog herangezogen werden. Denn die Benachrichtigungen über neue Kommentare sind wie ebenso wie gewerbliche Newsletter Email-Abonnements.

Jeder Blogger sollte also vermutlich auf Subscribe to Double-Opt-In Comments oder ein ähnliches Plugin umsteigen um ein Risikio auszuschließen.

Das Plugin selbst ist sehr schnell installiert. Nach der Installation muss man in den Einstellungen noch die Texte und die Platzierung des Bestätigungslinks hinterlegen.

Kategorie: Bloggen

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