Ich habe vor einiger Zeit ein relativ interessantes Tool zur Verwaltung und Kündigung von Abos und Verträgen entdeckt. Heute stelle ich es euch einfach mal vor, für einige könnte es ja durchaus ganz nützlich sein.  Im Laufe der Zeit sammeln sich wohl bei jedem ein ganzer Haufen Verträge an. Versicherungen, Strom , Handy- und DSL Verträge für die Flatrate. Evtl. noch Pay-TV, die ein oder andere Zeitschrift und für Autofahrer auch noch ADAC oder ähnliches. Wer da genauer drüber nachdenkt wird merken das man sein Leben lang von Verträgen umringt ist.

Viele Anbieter mit denen man einen Vertrag geschlossen hat ändern aufgrund des Wettbewerbs regelmäßig  ihre Konditionen. Teilweise lohnt es sich deshalb rechtzeitig vor Ablauf des Vertrages zu prüfen ob man nicht bei einem anderen Anbieter günstiger weg kommt oder ob sich die  Verlängerung eines bestehenden Vertrages anbietet. In den vielen Fällen bringt ja der regelmäßige Wechsel des Anbieters eine Ersparnis.

Ich selbst habe mir sowas auch schon mehrfach vorgenommen und wollte rechtzeitig vor Vertragsende schauen ob ich nicht woanders günstiger unterkomme. Mein Problem welches sicherlich einige Leser teilen werden: Ich habs dann doch verschwitzt und wurde per Post oder eMail über meine neue Vertragslaufzeit infomiert. Im Nachhinein recherchiert merkt man dann dass man wieder ein paar Euro umsonst bezahlt. Hätte man vorher verglichen, hätte man bei der Konkurrenz gespart.

An dieser Stelle setzt der Dienst an den ich euch hier vorstellen möchte. Wer wie ich regelmäßig vergisst laufende Abonnements und Verträge rechtzeitig zu prüfen und ggf. zu kündigen, dem kann auf AboAlarm.de geholfen werden. AboAlarm.de hilft nicht nur eine übersichtliche Liste aller Verträge die man abgeschlossen hat zu erstellen, sondern der Dienst erinnert seine Nutzer auf Wunsch auch per eMail rechtzeitig ans Ende der Vertragslaufzeit. Wer einen Vertrag kündigen möchte findet bei Aboalarm.de zudem ein Tool um eine Kündigung ganz fix, mit wenigen Mausklicks, zu verfassen. Professionelle Vorlagen und eine Datenbank mit über 1000 Kündigungsadressen machen es möglich.

kuendigungFür die kostenlose Anmeldung und Nutzung reichen Emailadresse und Passwort aus. Persönliche Daten sind nicht erforderlich. Nach dem einloggen kann man sofort loslegen und seine Verträge bei AboAlarm.de hinterlegen. Zuerst wählt man aus um welche Art Abo oder Vertrag es sich handelt. Dann kann man aus einer Liste von Anbietern auswählen oder selbst einen eintragen.  Zu guter letzt trägt man die Vertragsdaten ein. Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und die automatische Verlängerungszeit gehören dazu. Hat man diese Daten eingetragen kann man auf Wunsch auch direkt ein Kündigungsschreiben zum jeweiligen Vertrag anfertigen. Beide werden dann zusammen auf Aboalarm hinterlegt.

Man kann die Service von AboAlarm.de jedoch auch nutzen ohne Vertragsdaten zu hinterlegen. Obwohl das ganze sehr anonym ist wird der ein oder andere sowas nicht gerne preisgeben. Kündigungsschreiben lassen sich auch erstellen ohne vorher eine Vertragsliste angelegt zu haben. Auch die Kündigungsadressen lassen sich jederzeit einsehen. Desweiteren finden sich noch viele Kündigungstipps und Hinweise zu Abofallen auf der Seite. Wer möchte kann auch jederzeit den TÜV geprüften Tarifvergleich für Handy und DSL Tarife nutzen. In meinen Augen ist mit AboAlarm.de ist ein wirklich sehr hilfreiches Verbraucherportal entstanden.

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14 Kommentare

  1. Sascha (GfM) sagt:

    Das hört sich wirklich interessant an. Bisher habe ich meine Abo´s immer in Outlook verwaltet. Aber das Tool bietet einige interessante Features.
    .-= Sascha (GfM)´s letzter blog ..SeitenHits.de für Addon “User of the Day” und eine neue Rally-Art ein =-.

  2. Sascha sagt:

    Ist auf jeden Fall besser als alle seine Verträge in Papierform jedes Jahr zu sichten um fällige Verträge zu kündigen. Vielleicht denke ich ja damit mal daran mir bei Vertragsverlängerung ein neues Handy abzuholen :-)
    .-= Sascha´s letzter blog ..Wie man Headlines schreibt die funktionieren =-.

  3. Marcel K. sagt:

    Sehr schöne Sache, werde ich direkt mal ausprobieren. Danke für den Tipp!

  4. sonnenhexer sagt:

    Hi Piet, danke für den schönen Tipp, werde mir das mal anschauen und Dir von meinen Erfahrungen berichten. Wenn man so wirklich was sparen kann, ist das ja klasse

  5. Piet sagt:

    @Sascha Jaja, das neue Handy bei der Vertragsverlängerung. Ich vergesse es auch immer wieder. Aber aktuell ist es mir eh egal da ich kein Handy mehr nutze.

    @Marcel und @Micha
    Nix zu danken, für solche kleinen Tipps möchte ich den Blog hier ja nutzen.

  6. Bernd sagt:

    Spart eine Menge Tipparbeit und Papier. Die Idee mit dem direkten Fax finde ich sehr gut, doch nur bei den Kosten habe ich etwas gestutzt: Kostet das Kündigen der Bahncard jetzt 1,99 oder nur 99 Cent… [http://www.aboalarm.de/kuendigungsschreiben/bahncard-kuendigen]
    .-= Bernd´s letzter blog ..Blogparade – Zwischenbilanz der ersten Woche =-.

  7. Piet sagt:

    Die Kündigung der Bahncard per Fax kostet 99 Cent, man kann da noch ein wenig weiterklicken und dann kommt man auf eine Seite wo 3 Bezahlmöglichkeiten für das Fax angeboten werden die je 99 Cent kosten. SMS, Handyanruf oder per Bank.

  8. Sascha sagt:

    Wie Du nutzt kein Handy? Und Du lebst noch? :-)
    Aus aktuellem Anlass: Ich hoffe Du hast ein Plugin gegen Spambots in deinem Blog integriert. Hatte gestern eine Attacke mit fast 800! Kommentaren in meinem Blog. Zum Glück ist Akismet ständig an.
    Lieben Gruß Sascha

  9. Markus sagt:

    intersanntes teil, ich hab selber zwar nicht so viel abos aber was nicht ist kann ja noch werden. werde mir das auf jedenfall mal abspeichern. in manchen fällen kann ein verschwitzes abo auch ziemlich teuer werden.

  10. Andy sagt:

    Das ist doch mal ein echt guter Tipp. Ich bin eulich selber in einen Abo Falle getreten und hab aber bisher alle Zahlungen verneiunt. Die Firma heißt netarena falls sie jemand kennt.

  11. Piet sagt:

    @Sascha Komme echt prima ohne Handy aus, hätte ich selbst nicht gedacht :)

    @Markus Allerdings, ich habe mir mehr als einmal den Kopf vor die Wand gehauen weil ich was vergessen habe.

    @Andy Autsch, ich hoffe du kommst da glimpflich wieder raus. Die Firma sagt mir persönlich nichts, aber ich werde den Namen gleich mal mit meinen Alarmglocken im Hinterkopf verknüpfen.

  12. Katja sagt:

    Das ist ja mal sehr sehr praktisch, ich habe zwar alles ordentlich abgeheftet aber wenn ich daran denke, ein Abo zu kündigen ist es meist zu spät. Auch das Eintragen in Excel Tabellen ist sinnlos da ich vergesse, dass ich mal so eine Tabelle gemacht habe:)
    Das ist also ein sehr interessantes tool für mich:) Werde es mal testen, wenn ich die zeit finde

  13. Peter sagt:

    Wozu gibt es Kalender? Man kann darin sogar einen Alarm setzen und muss nicht NOCH ein Tool einrichten. Und wer garantiert einem denn, dass diese Kündigungsschreiben wirklich “funktionieren”? Und was, wenn nicht? Naja, nette Idee, aber wozu?

  14. Piet sagt:

    Lieber Peter, mein Papierkalender im Ledereinband hat leider keinen eingebauten Alarm!

    Eine Garantie das die Kündigungsschreiben funktionieren gibt es nicht. Aber sie sehen genauso aus wie die, die man selbst wohl formulieren würde, nur eben etwas professioneller.

    Für die handgeschriebenen Kündigungen an die dich dein Hightech-Kalender erinnert bekommst du doch ebenso keine Garantie, oder?

    Hier wird ja niemand zu etwas gezwungen, ich möchte lediglich Alternativen aufzeigen. Klar das die nicht jedem zusagen ;)