Lost – Wenn Blogs plötzlich still stehen
Der Titel sagt eigentlich schon recht gut aus worum es mir mit diesem Artikel geht. Blogs die scheinbar über Nacht ganz unangekündigt zum Stillstand kommen und Blogger die von heute auf morgen von der Bildfläche verschwinden. Da macht man sich schon irgendwie so seine Gedanken ob bei der Person hinter dem Blog alles OK ist. Garantiert kennt jeder der diesen Artikel liest irgendwo einen Blog der mitten im prallen Leben ohne erkennbaren Grund endet.
Durch tägliches schreiben und kommentieren in der Blogosphäre wächst schon eine nette kleine Gemeinschaft zusammen. In den ersten 3 Tagen merkt man es eigentlich garnicht dass der Feedreader an einer Stelle kein Update bietet. Nach einer Woche fällt es dann aber schon auf. Man denkt sich dass der Blogger wohl privat viel zu tun hat und bald wieder etwas von sich hören lässt. Nach 2 Wochen macht man sich dann schon ein paar Sorgen und sucht im Internet nach anderen Lebenszeichen, schreibt evtl. mal ein “Hey, alles klar bei dir?” per Mail oder Messenger. Aber was macht man wenn dann auch Woche 3 und 4 ohne virtuelle Reaktion verstreichen?
Wirft man einen Blick ins Impressum des vermissten Bloggers und ruft einfach mal an? Oder streicht man den Blogger mit dem Gedanken “Einer weniger” aus dem Kopf. Ich bin mit beiden Lösungen nicht einverstanden, einerseits möchte ich niemandem hinterher telefonieren, das könnte den falschen Eindruck erwecken oder möglicherweise auch stören und aufdringlich wirken. Wer weiß was es für Gründe gibt die virtuelle Welt komplett verlassen zu haben. Ich habe vor Jahren auch schon einmal ein “Kümmer dich um deinen Scheiss” als Antwort erhalten nachdem ich jemanden angerufen habe.
Andererseits gelingt es mir aber auch nicht einen Blogger mit dem ich gute Artikel, nette Kommentare und oft auch interessante Gespräche/Schriftwechsel verbinde einfach so aus dem Kopf zu streichen.
Gründe einfach mal unterzutauchen gibt es viele. Besonders Blogs die von Studenten geführt werden sind wohl aktuell stark unterfüttert aufgrund von Klausuren. Aber wirklich von jetzt auf gleich alles einschlafen zu lassen? Gerade bei gut besuchten Blogs verstehe ich sowas nicht und mache mir Gedanken.
Ein kurzes “Ich bin dann mal für ein paar Wochen weg” genügt ja eigentlich schon. Soviel Zeit sollte doch jeder irgendwie erübrigen können. Bei Internetausfall gibt es auch genügend Mittel und Wege die Leserschaft darüber zu informieren dass man eine Weile eine Zwangspause einlegt. Rio hat es zum Beispiel gut gelöst mit seiner Nachricht “Eingeschränkte Onlinepause“. Da weiß der Leser wo er dran ist.
Also an dieser Stelle mal ein kleiner Aufruf an alle künftigen Internet- und Blogabstinenzler. Gegen eine Pause ist absolut nichts einzuwenden, die muss jeder mal machen. Aber hinterlasst euren Lesern doch ein paar Infos, denn garantiert gibt es da draußen jemanden der euch mag, euch vermisst und sich Sorgen macht wenn ihr über Nacht spurlos verschwindet.
Die 2 Blogs/Blogger auf die ich mich mit diesem Artikel beziehe lasse ich mal bewusst aussen vor, nicht das sich noch jemand angeprangert fühlt oder aufgrund dieses Artikel belästigt wird.
Kleines Update: Ganz interessant ist wohl auch die Blogparade gegen Blogmüdigkeit von Tim, werft mal einen Blick rein und beteiligt euch bei gefallen.
2. Kleines Update: Thomas von Blogger-World (der hat auch kurz pausiert) hat heute den Headliner zu einer Artikelserie gestartet die sich mit den Gründen für Blogpausen, verschwundene Blogger und ähnlichem befasst. Es beginnt mit einer kleiner Abstimmung bzgl. der eigenen Motivation zu bloggen. Schaut mal rein:Des Bloggers Last is das Bloggen
Kategorie: Blogospähre
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Piet, wer im Glashaus sitzt…
Du bist auch einfach so abgetaucht ohne Lebenszeichen und auch jetzt nicht meldest du dich gar nicht und ich weiß nur daß du lebst, weil du diesen Blog hast!
Der @kleine_Baum auf Twitter hat einfach mal aufgehört zu twittern. Ok ist nun nicht bloggen aber mir isses dann schon irgendwann aufgefallen. Habe mich dann per Mail bei ihm erkundigt was denn los sei. Fande das einfach wichtig zu wissen da er mir als Twitterer echt gut gefällt
Ich erkenne das auch immer wieder dieses Blogsterben… Zumindest in meinem Feedreader. Doch für mich ist es meist nur ein Blogsterben und kein Sterben des Bloggers. Dafür sind für mich persönlich die Blogger zu weit weg… Nicht nur bezüglich der räumlichen Entfernung…
Oft ist es sehr schade, dass diese Blogs einfach sterben… Und irgendwie ist es oft auch vorher zu erkennen. Spätestens wenn der Beitrag kommt der meist die Worte “In den nächsten X Wochen wirds hier ein bisschen ruhiger…” oder “In den letzten Wochen war hier nicht so viel los…” oder “…ich komm einfach kaum zum bloggen…” beinhaltet, dann weiß man was das Stündchen geschlagen hat…
Naja, letztendlich ist es die Entscheidung des Bloggers, was er tut. Keiner MUSS sich abmelden. Bei mir fliegt ein Feed auch nicht gleich aus dem Reader wenn da mal ein paar Wochen nix kommt.
Mittlerweile weiß ich halbwegs bei wem welche “Pause” wie einzuordnen ist und man hat viele auch bei Twitter oder/und Facebook als Kontakt und bekommt da schon mit wenn mal wer weniger Zeit oder Lust hat.
Hinterher telefonieren würde ich nicht. Da hätte ich nur 2 Personen zu denen der Kontakt so eng ist dass ich das tun würde. Irgendwo eine Message oder eine Mail schicken ja, das is okay. Die sollte dann aber auch nicht zu neugierig und aufdringlich sein. Immerhin hab ich keinen Vertrag unterschrieben in dem steht dass man sich täglich kurz melden sollte.
Natürlich muss sich niemand abmelden. Das habe ich ja, wie Heidi schon veranschaulicht hat, auch nicht gemacht als ich in einer Community die Segel gestrichen habe. Nur von mir gibt es hier weiterhin Lebenszeichen und mich kann nach wie vor jeder finden. Die Blogs die aktuell stillstehen zeigen wirklich nirgendwo noch ein Lebenszeichen oder einen Grund warum plötzlich Ende ist. Aus dem Feedreader fliegen sie deshalb natürlich nicht.
Blogger sind auch ein Stück weiter weg als reale Personen, das stimmt. Trotzdem, ich mache mir nach 3-4 Wochen schon ein paar Gedanken. Denn wie Uwe schon sagt, oftmals ist sowas das erste Anzeichen dass ein Blog wirklich stirbt.
Ich war vor Kurzem (naja so Mitte Juli) auch einfach so verschwunden. Das hatte zuerst einfach nur technische Probleme (schönen Gruß an meinen EX-Provider). Dann kamen noch ein paar andere Dinge dazu, die ich jetzt einfach mal so umschreibe, das ich von “Murphys Law” verfolgt wurde. Nachdem dann nach ein paar Wochen wieder alles im grünen Bereich war, war es eh zu spät für eine Abwesenheitsnotiz und ich habe ersteinmal überlegt, ob ich weiter machen sollte. So lange gab es meinen Blog noch nicht und die Leserzahl war eher gering.
Ich finde es schon richtig und wichtig, seinen Lesern mitzuteilen, dass Pause bzw. Ende ist – leider hat sich das bei mir nicht ergeben.
@Roberto
Du warst übrigens der Einzige, der mich “aktiv” vermisst hat. Das war auch mit ein Grund, warum ich mich fürs weitermachen entschieden habe. Ich habe meinen Twitter-Account reaktiviert und einen neuen Blog gestartet.
In meiner Bloggerzeit habe ich “leider” auch schon einige sehr gute Blogs kommen und gehen sehen. Das ist immer sehr schade, wenn man wieder einen wirklich guten Blog aus dem Feedreader entfernen muss, da er entweder von heute auf morgen gelöscht worden ist, oder einfach “tot” ist.
Sicherlich macht man sich so seine Gedanken, warum der Blog geschlossen worden ist. Aber im Grunde ist das die Entscheidung des Blogbesitzers.
Übrigends sitzen momentan sehr viele in einer Blogmüdigkeit fest. Mich eingeschlossen.
Uwe hat die ersten Anzeichen in seinem Kommentar treffend beschrieben.. .
In meinem Unterbewusstsein fühle ich mich gerade ein wenig angesprochen
. Zwar liegt mein Blog noch keine vier Wochen still, was ich auch unbedingt vermeiden will, aber dennoch sind es nun schon 2 Wochen. Ein kleinwenig schlechtes Gewissen habe ich aber dennoch, denn ich habe zumindest ein paar Stammleser, wenn auch nicht viele. Momentan ist es beimir leider so, dass ich all meine Termine ohne eigenes Fahrzeug erledigen muss, was teilweise stundenlange Wege nach sich zieht. Wenn ich Abends dann irgendwann zuhause bin, habe ich gerade noch Lust mir einen Film anzusehen und schlafen zu gehen. Heute, bzw. morgen, darf ich dann mein neues Auto abholen, was eine ganze Menge erleichtern wird. Jedoch häufen sich derzeit auch die privaten Arbeiten bis zur, scheinbaren, Unendlichkeit. Der Bekanntenkreis will auch noch umsorgt werden, eine gute Freundin zieht um, was, bei ihrer Organisation, auch der reinste Verzweiflungsakt ist. Diverse Geburtstage in der Verwandschaft müssen organisiert werden und und und…
Man gewinnt dabei das Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst und verflucht den Tag, welcher nur 24 Stunden hat. Mit 36 Stunden wäre ich, sicherlich, besser beraten *g*. Dennoch sollte meine Abstinenzlerei bald vorbei sein und man wird wieder mehr (un)sinnigen Kram von mir lesen.
Viele Grüße
Marcel
PS: Ich persönlich würde kein Problem darin sehen, wenn ein betroffener Blog genannt wird, denn, gerade durch die vermeintliche Anonymität des Internets, stellt ein solcher Weg doch den Ruf dar: “Hey, lebst du noch?”. Belästigend ist das in meinen Augen keinesfalls.
Ola!
Nach meiner Erfahrung sind die wenigsten Blogpausen geplant. Allzuoft ergeben sie sich durch eine Folge akuter Probleme und das “morgen schreib ich endlich mal wieder was” muss weiter und weiter verschoben werden.
Irgendwann platzt der Knoten und es geht wieder los. Und wenn nicht… Die Blogosphäre ist voller lesenswerter Projekte
Mit hanfigen Grüßen
Steffen
P.S. Wenn Brecht heute leben würde, dann würde er vermutlich sagen: Erst kommt das Leben, dann der Blog.
Kommt denk ich auch auf den Blogger an ob ich mir da gedanken mach oder nicht. Genauso ob ich evtl. sogar hinterher telefonieren würde. Es gibt teilweise ja auch andere Gründe das einfach nichts mehr kommt. Kein internet mehr aus heiterem Himmel zum Beispiel. Das hatte ich mal bei einer damals neueren Telekomunikations Firma. 3 Wochen saß ich da ohne und das nur weil die es nicht geschafft hatten Siemens zu mobilisieren um die Port Karte im Verteiler zu tauschen. Klar gibt es Inet Kaffee und/oder Kumpels mit Internet, aber die Zeit blieb mir damals kaum. So ging ein Projekt von mir innerhalb der 3 Wochen damals auch den Bach runter. Ich muss sagen es handelte sich um ein ganz neues Projekt und war im entstehen. Aber jeder kann sich vorstellen wenn auf einer Baustelle 3 Wochen gar nichts mehr läuft das keinen guten Eindruck hinterlässt.
Ein sehr interessantes Thema es gibt bei mir auch aktuell 2 Blogs, bei denen ich mich Frage, wo die Autoren hin sind und einen, bei dem ich es weiß, weil ich persönlich darüber mit dem Blogbetreiber geschrieben habe, der Blog liegt aber auch seit Juli brach.
Alleine um die User nicht zu verlieren würde ich schon einen Blog post schreiben. Ich mache mir ja schon sorgen, wenn ich es nicht schaffe pro Woche mehr als 3 Beiträge zu schreiben.
Ich denke auch dass die meisten plötzlichen Blogpausen nicht geplant sind. Aber ich kann es immer noch nicht ganz nachvollziehen wie man in 3-4 Wochen keine 5 Minuten für einen kurzen Bericht erübrigen kann.
An Lesestoff wird es uns nie mangeln, aber ich hoffe mal es ist nur die von Nila angesprochene Blogmüdigkeit (die merke ich auch ein wenig in Verbinbung mit häufigem Zeitmangel) und wir werden bald wieder was von den Bloggern die ich aktuell vermisse lesen.
Und wenn nicht, tja. Dann bleibt da zumindest bei mir für längere Zeit irgendwie ein Fragezeichen in der Schwebe. Quasi eine X-Akte. Ich werde jetzt mal noch bis zum Wochenende warten und dann schick ich einfach mal 2 eMails raus.
Ja, man macht sich schon Gedanken, aber anrufen finde ich schon etwas zuviel. Email und ein wenig online nachforschen ist ok, wenn man nichts rausfindet.
Wenn gute und interessante Blogs aufhören zu existieren ist es schade. Ich habe auch oft übers aufhören nachgedacht und vielleicht mach ich es in paar Jahren.
Mal sehen.
Wo kriegt man diese schicke Button Leiste auf der linken Seite her? Den habe ich jetzt öfters bei Blogs entdeckt.
Mir fallen da spontan auch zwei Blogs ein, die genau auf so eine Weise von der Bildfläche verschwunden sind. Noch mal zwei tendieren allmählich in die Richtung.
Ein kurzer Verabschiedungsartikel mit Hinweis auf die ungefähre Länge der Abstinenz macht einfach zu viel Sinn, um es nicht zu tun. Also liebe (zukünftige) Blogger, nehmt euch diesen Artikel zu Herzen!
Ich vermisse auch grad Jemanden in meinem Feedreader. (Vermutlich einer von denen auf die Du anspielst). Einerseits macht man sich schon Sorgen, aber andererseits wird er schon seine Gründe haben.
Wenn es drauf ankommt ist die reale Welt nun mal viel wichtiger.
Hallo zusammen,
zuerest einmal möchte ich hier anmerken, dass ich es klasse finde, dass hier doch der eine und andere immer auf einen “aufpasst”! Ich hatte schon die Befürchtung, dass es jedem am A… vorbeiginge, wenn ich z.B. nichts mehr bloggen würde! Aber mit diesem Artikel tritt Piet den Beweis an, dass dem nicht so ist. Danke dafür!
Ich selbst kann manche Blogger, die sich für 2 Wochen mal ausklinken verstehen. Ich selbst habe im Moment eine sehr schwierige private Situation zu Hause und muss mich sehr um meine Angehörigen und mich selbst kümmern. Was das regelmäßige Bloggen schwierig macht!
Ich kann auch verstehen, wenn jemand komplett mit dem Bloggen aufhört, egal welche Gründe dafür eine Rolle spielen! Aber ich würde mir auch wünschen, dass der- oder diejenige auch zu ihrer Entscheidung steht, also vielleicht einen Artikel darüber schreibt, oder sich zumindest bei den engsten Kollegen abmeldet!
Schade, dass der eine oder andere Blogger das anders sieht!
Gruß
Matthias
Was habe ich natürlich vergessen, Häckchen setzen!
Sorry!
Gruß
Matthias
Nunja, jeder wird sich im Laufe deines Bloggerlebens mal eine kurze oder längere Auszeit genehmigen. Meist passiert sowas geplant.
Es gibt allerdings auf Fälle, da passiert sowas vollkommen ungeplant, wie z.B. beim Taxiblog geschehen… ok, da ist die Welt auch wieder rund und dreht sich, aber es hat einen schon bissel aus den Schuhen gerissen, dass es auch ungewollte Zwangspausen gibt.
Ich persönlich habe mir für mich vorgenommen, sollte sich abzeichnen, dass es mal mehr ist als nur eine mehrtätige “Schreibblockade”, nehme ich mir die wenigen Minuten Zeit und schreibe kurz ein paar Zeilen dazu.
Mir selbst sind das meine Leser wert, schließlich kommen sie immer und immer wieder
Was ich mir noch überlege (in diesem Zusammenhang ergibt sich daraus ein unheimlich positiver Nutzen), ist, ob ich meiner Freundin nicht auch einen Account in meinem Blog anlege, damit sie, sollte mal Unvorhergesehenes passieren und ich (was ich nicht hoffe) mal im Krankenhaus landen oder sowas, hierzu kurz ein paar Zeilen loswerden kann…
Ansonsten ist hierzu denke ich schon fast alles gesagt. Pausen sind ok und müssen hin und wieder sein. Wenn jemand jedoch komplett aufhört, dann denke ich wäre es schon alleine aus Höflichkeit seinen Lesern gegenüber angesagt, hierzu ein paar Zeilen zu schreiben, dass die Leser informiert sind…
just my 2 cent
@Lizzy Ja ich denke da meinen wir den selben Schlingel der sich in Luft aufgelöst hat.
Was Kim gerade anspricht ist auch so ein Thema, ich möchte da sogar irgendwann noch einen Schritt weitergehen. Wenn mir wirklich mal schlimmes passieren sollte würden Hinterbliebene allgemein vor einer schweren Aufgaben stehen mit der virtuellen Hinterlassenschaft. Darum möchte ich jetzt bald parallel zu den Unterlagen im Aktenordner nochmal ein Dokument erstellen wo man im schlimmsten Falle genau nachlesen kann wo was passiert. Sprich wo ich Domains und/oder Webspace laufen habe. Wo also jährlich Kosten entstehen, und wo möglicherweise auch immer mal wieder ein paar Euro Einnahmen fließen.
Ich denke wir sind uns alle einig dass Blogpausen ab und an mal sein müssen. Ich finde es schön das viele meine Meinung teilen dass eine kleine Nachricht an die Leserschaft einfach drin sein muss. Egal ob freiwillige Pause oder Zwangspause.
Hallo zusammen,
ich habe auch schon den ein oder anderen Blog in den Favoriten gehabt, der nach einer “kurz weg” Info dann irgendwann ganz weg war.
Ich find auch das eine kurze Ansage ein “muss” ist, schliesslich hat jeder Blog Stammleser die sich für das Lesen und Kommentieren auf diesem Blog entschieden haben.
Uns geht es ähnlich bei Online spielen, da lernt man neue Leute im TS kennen man versteht sich, überträgt Aufgaben weil das vertrauen da ist und von heut auf morgen kein Ton mehr.
Gerade aktuell haben wir solch einen Fall, wir kennen Ihn seid 4 Jahren, kauft sich zuletzt für Geld ingame Gegenstände und dann ist er weg. Nun schon seid 3 Monaten.
Manchmal bekommt man da schon ein Mulmiges Gefühl, aber wenn man keine Kontaktdaten ausser ICQ oder eMail hat, ist da nichts mit nachfragen.
So, hier nochmal ein kleines Update wegen der Blogparade von Tim (kleiner_Baum). Nette Aktion
Und nochmals ein kleines Update. Thomas von Blogger-World (der hat auch kurz pausiert) hat heute den Headliner zu einer Artikelserie gestartet die sich mit den Gründen für Blogpausen, verschwundene Blogger und ähnlichem befasst. Es beginnt mit einer kleiner Abstimmung bzgl. der eigenen Motivation zu bloggen. Schaut mal rein
Des Bloggers Last is das bloggen
Da sieht man, dass auch noch andere das Thema beschäftigt!
Danke für den Hinweis!
Gruß
Matthias
Eine Auszeit hatte ich mir ja auch genommen und sie hat mir richtig gut getan. Fast 3 Wochen habe ich nichts geschrieben. Dass die Pause so lange anhalten würde, hatte ich selbst nicht erwartet und dann einen kurzen Beitrag dazu geschrieben. Der Stammleser soll schließlich wissen wo er dran ist, wie viele hier bereits richtig geschrieben haben.
Meine Auszeit ist wohl noch nicht richtig vorüber, in den “normalen” Blogalltag habe ich noch nicht zurück gefunden. Meist fehlt es mir an der Zeit, mich für 1-2 Stunden an den Rechner zu setzen. Einen täglichen Beitrag wird es in absehbarer Zeit noch nicht geben, aber 2-3 pro Woche werden es schon werden.
Ganz aufhören kommt mir aber gewiss nicht in den Sinn. Dafür habe ich zu viele nette Bekanntschaften über das Blog gemacht. Und das Bloggen würde mir schon sehr fehlen
.
Oups, auch das Häkchen vergessen… Sry
@Matthias Ich denke das Thema beschäftigt einige Leute momentan. Ich bin sehr gespannt auf die Serie von Thomas.
@Andreas Gute Entscheidung sich mit einem kurzen Beitrag zum aktuellen Status zu melden. Bei den aktuell stillstehenden Blogs habe ich noch ähnliche Hoffnung, denn die Blogger werden bestimmt auch irgendwann wieder ein kribbeln in den Fingern spüren und merken das ihnen etwas fehlt. Mir würde es zumindest auch so gehen denke ich. Ob 7 oder 2-3 Artikel pro Woche wäre da eigentlich auch egal, jeder so wie er/sie kann.
Hi Piet,
ein schöner Artikel zum Nachdenken. Ich fühle mich schon etwas angesprochen, denn ich oft einfach weg bin und blogge dann 5 Tage nichts, aber in den letzten Wochen habe ich davon im Twitter mit dem Hashtag #internetentzug darauf aufmerksam gemacht und in den letzten Beiträgen schreibe ich schon mal ein P.S.
Das soll ich mir wohl angewöhnen und meine Leserschaft darauf aufmerksam machen. Wenn man jedoch zeitversetzt im Voraus bloggt, braucht man es nicht. Das ist eine gute sowie praktische Möglichkeit im WordPress.
Andererseits sprichst du auch diejenigen an, welche dann komplett weg sind und monatelang nichts gebloggt wird. Das ist schon ein ganz anderer Aspekt und es ist auch sehr schade.
Bei mir liegt es einfach an der Zeit, viele Fragen mich wie ich neben meiner Fa. so viel Zeit für bloggen und twittern aufbringen kann. Ich mache keine Pause, aber ich musste meine Postingfrequenz runter fahren, man muss ja auch mal schlafen und Zeit für die Familie haben. Ich habe dadurch sicherlich Leser verkrault, hatte ich doch täglich über 100. Da wurde mir schon mehrfach gesagt, das dies schon sehr viel wäre für einen kleinen, privaten Blog. Jeden Tag einen Post hatte ich mir vorgenommen und eine Zeit lang auch durchgehalten… Naja, man muss Prioritäten setzen. Vielleicht schaut ja trotzdem ab und zu jemand vorbei
Hallo Piet,
wie immer ein sehr interessanter Artikel der zum Mitdenken anregt …
Da auch bei mir im Blog immer mal wieder der Stillstand für einen gewissen Zeitraum einkehrt weil ich einfach Beruflich zu eingespannt bin, keine Lust auf Bloggen habe oder eben Hals über Kopf in anderen Projekten stecke macht man sich natürlich als Blogbetreiber schon seine Gedanken was die Leser denn denken.
Meist ist jedoch einfach so, dass die Besucherzahlen über einen Gewissen Zeitraum zumindest ziemlich konstant bleiben und zumindest ich mir immer mal wieder ein paar Tage Ruhe gönne um wie schon erwähnt entweder an anderen Projekten zu arbeiten oder aber um weitreichende Neuerungen am Design oder neue Artikel auszuarbeiten.
Aber ich finde es äußerst interessant, das es wirklcih Menschen gibt die sich “Sorgen” machen wenn mal ein paar Tage oder Wochen kein neuer Beitrag auf einem Blog erscheint.
Bei deiner Postingfrequenz müsste man ja bei einer Woche stillstand gleich von dem Schlimmsten ausgehen …
@Alex Jups, bei dir war es auch etwas ruhiger geworden, aber hatte es zum Beispiel dank Twitter auch schon im Hinterkopf das da was mit Internetzugang war. Wenn du für die Zeit unter der Woche geplante Artikel hast ist ja fast alles bombig
Mir gehts wirklich nur in erster Linie um die Blogger wo von jetzt auf gleich alles auf einmal stillsteht.
@Dapema Jeden Tag ein Artikel ist fast schon utopisch. Das geht nach ner Weile ganz schön an die Substanz. Thomas hat auf Blogger-World ja gerade darüber geschrieben. Blogger Burnout usw. Ich werd es jetzt auch etwas ruhiger angehen und mich von 2-3 Tagen ohne neuen Artikel auch nicht verrückt machen lassen.
@Daniel Ich verfolge deinen Blog ja nun auch schon eine ganze Weile. Bei dir würde ich mir keine Sorgen machen wenn mal eine Woche Pause ist, denn dich habe ich eigentlich nur mit gemütlicher Postingfrequenz kennengelernt. Die Zeit mit deinem XY Euro im Monat Projekt habe ich größtenteils verpasst, da war die Frequenz jedoch auch ein wenig höher oder?
Die Blogs auf die ich mich im Artikel bezogen habe bestachen durch mindestens 1 Artikel pro Tag über einen längeren Zeitraum, dazu dann noch GTalk oder Skype Gespräche mit den Bloggern. Wenn dann wie am Schnürchen gezogen alles still steht animiert das schon zum Sorgen machen.
Eine Woche stillstand bei mir, hmm. Evtl. hast du sogar recht damit. Wenn ich so eine Pause geplant machen würde dann wäre das als Artikel zu lesen.
Hallo Piet,
. Ich sehe es schon so das sich die Elitäre Gruppe also wir
sich nicht unterkriegen lässt.
vielen Dank für dein Update und den Verweiss auf mich. Es ist wieder ein Thema das sich in epische Breite diskuttieren lässt. Doch haben diese Zyklen laut Steffi (schon 4 Jahre Bloggerin) jedes Jahr stattgefunden. Es ist fast wie mit dem Pagerank™ update. Es kommt hoch und hebt damit wieder einiges aus den Tiefen und schon ist wieder ein wenig frisches Lesen angesagt
Hey Piet,
yes, vorrätig zu bloggen, ist eine der Lösungen, wenn man die Woche über nicht am PC sitzt bzw. ran kann. Aber das ist oft eine kurze Unterbrechung. Schlimm wäre natürlich das, was du bei der Erstellung dieses Beitrags im Kopf hattest, nämlich das komplette Ausfallen eines Bloggers:-(
Das wünsche ich mir und allen anderen Blogger-Kollegen ebenso nicht und wie Thomas im oberen Comment meinte: “Auch sogenannte lustlose Nichtschreib-Phasen wird man wohl nicht vermeiden können”
So eine lustlose Phase habe ich gerade (seit vorgestern), aktuell ist mir auch noch nichts über den Weg gelaufen über das ich unbedingt schreiben möchte. Also ist hier vermutlich noch 1-2 Tage Ruhe bis wieder etwas kommt.
Ich habe zwar noch ein paar ausstehende Entwürfe, aber die passen mir momentan einfach nicht in den Kram um sie zu veröffentlichen.
Hallo Piet,
Ist doch nicht schlimm, solche Phasen hat doch jeder von uns mal! Oder es ist einfach etwas anderes wichtiger ist! Ich wünsche dir dass du wieder Motivation findest!
Schöner Abend noch
Gruß
Matthias
Hi,
Matthias hat völlig recht und es kann sowas passieren, dass man vom Schreiben hin und wieder voll und ganz gesättigt ist:-) Auch wenn es Spass macht, kommt es vor. Davon bin ich sogar überzeugt!
Das ist vll. wie jeden Tag dieselbe Wurst auf die Stulle. Mache mal in solch einer lustlosen Phase einfach nichts, kein Blog, kein Internet, nur bissl vor dem Display hängen und vll. was lesen oder so.
Nach ein paar Tagen wird das schon wieder.
@Alex L.: Ich empfehle da einfach mal am Blog-Design etwas zu ändern. Mich packt die Motivation dann immer wieder, weil es etwas Neues gibt.