
Gestern hat Peer auf seinem Blogprojekt einen interessanten Artikel mit dem Thema “Dürfen nur Experten bloggen?” veröffentlicht. Der Artikel zielt darauf ab Blog-Anfängern die Zweifel zu nehmen ob sie überhaupt qualifiziert sind zu bloggen. Diese Frage hat sich ja bestimmt schon so mancher Blogger gestellt der sich einem bestimmten Thema widmen möchte.
Ich möchte gerne dabei mithelfen, evtl. schaffe ich es ja auch den ein oder anderen vorhandenen Zweifel (auch bei mir selbst) mit diesem Artikel zu verscheuchen. Vorab sei schonmal gesagt, ich finde jeder der Interesse daran hat sollte bloggen. Allerdings gibt es in meinen Augen eine enorm wichtige Sache die man dabei beachten sollte.
Um zu bloggen muss man wie gesagt kein Experte sein und das Thema dem man sich widmen möchte nicht studiert haben. Allerdings sollte man authentisch sein wenn man einen Blog schreibt.
Authentisch sein!… Wie geht das?
Im Grunde ist es ganz einfach authentisch zu bloggen, denn man muss sich nicht verstellen, kein Expertenwissen vortäuschen oder gar Lügen um etwas zu verschönern. Schreibt man zu einem bestimmten Thema gibt man den Lesern einfach die Information weiter die man selbst (verstanden) hat. Es ist also keinesfalls verwerflich wenn der eigene Artikel mal ein paar Informationslücken aufweist oder man sogar Fragen an die Leser richtet. Es lockt oftmals sogar Leser und Kommentatoren an wenn sie einen Artikel entdecken den Sie mit eigenem Wissen noch ergänzen können. Ich selbst finde es auch immer toll wenn ich einem Artikel noch etwas beisteuern kann. Ein Expertenartikel der wirklich bis ins allerkleinste Detail ausgearbeitet ist bietet zwar viel Stoff für Informationssammler, aber eine Diskussion entfesselt er eher selten. Denn was soll man als Leser noch groß dazu beitragen außer vielleicht ein Dankeschön für die Lektüre?
Eine Sache die man unbedingt vermeiden sollte ist es sich als Experte verkaufen zu wollen wenn man keiner ist. So etwas begegnet mir jedoch besonders in den Themenbereichen Geldverdienen/Marketing/SEO immer wieder.
Ein kurzes Beispiel ist ein Artikel mit dem Titel “Monatlich 2000 Euro mit einem Blog verdienen”. Der Blogger, der gerade mal seit 2 Wochen bloggt, verrät darin seine Methode mit der er schon seit Monaten sehr viel Geld mit seinem Blog verdient. Soetwas ist dann definitiv nicht authentisch und bis auf wenige Ausnahmen wird ihm das niemand glauben. Natürlich kann man auch als Blog-Anfänger solche Artikel schreiben. Aber es kommt auf die Formulierung an. Wenn man schreibt dass es eine Methode sein soll um monatlich 2000 Euro zu verdienen, so ist es OK Schreibt man noch dazu dass man diese Methode selbst probieren möchte so wirkt es authentisch und fesselt gleichzeit ein paar Leser die möglicherweise das Experiment mitmachen wollen.
Ich selbst muss an dieser Stelle auch eingestehen meinen Blog diesbezüglich falsch begonnen zu haben. Ich habe mich thematisch ausschließlich Paid4 Diensten gewidmet als ich letztes Jahr anfing hier zu bloggen. Daher auch der Domainname. Einige Artikel aus der Anfangszeit waren schon gut mit kleinen Übertreibungen bzgl. des Verdienstes gefüttert. Schließlich sollten ja Refs über diese Artikel geworben werden. Mittlerweile sind die Artikel gelöscht und ich habe erkannt das man mit Authentizität mehr erreicht. Man darf auch mal meckern.
Keine Scheu und losgebloggt. Auch mit Artikeln die nicht perfekt sind erreicht man etwas. Zum Beispiel kann man mit den Lesern zusammen lernen und auf angenehme Weise ständig das eigene Wissen erweitern. Ihr werdet immer, egal welcher Thematik ihr euch widmet, auf Leser und Kommentatoren treffen die mehr wissen als ihr. Aber ebenso wird sich immer jemand finden der euch für eure Informationen dankbar ist, eben weil er etwas von euch gebloggtes noch nicht wusste.









Schade, dass du denjenigen nicht verlinkt hast, aber klar, du willlst ja keinen Ärger
Ich kann mir gut vorstellen, warum er das geschrieben hat. Die keywords sind halt nun mal sehr begehrt und werden auch oft gesucht. Allerdings gibt es schon so viele Berichte darüber, das er mit seinem Artikel bestimmt nicht oft bei Google gefunden wird. Hier zählt immer noch der Grundsatz Nischen zu finden und diese zu nutzen.
Zum Thema dürfen nur experten Bloggen:
Wenn das so wäre, dann wäre die Bloglandschaft sehr langweilig und genau das macht ja Blogs aus. Jeder kann und jeder darf. Was er dann daraus macht ist dann seine Sache. Am Anfang ist man immer ein neuling. Keiner schaut auf deine Seite und wenn sich doch einer verirrt, dann ist die Freude groß. Mit der Zeit bekommt man immer mehr Erfahrung, schreibt auch viel interessantere und fundiertere Artikel. Damit steigt auch die Anzahl der Besucher und der Blog wird lebendiger. Dadurch steigt aber auch der Anspruch und auch wieder die Professionalität. Daher hat auch jeder Experte einfach mal klein angefangen und man wächst mit seinem Blog.
Wenn ich mir ansehe, was ich vor einem Jahr geschrieben hatte, dann kann ich nur teilweise mi dem Kopf schüttlen, aber nächstes Jahr wird es mir mit den jetzigen Artikeln genauso gehen
Ich finde gerade das macht ein Blog aus. Es sind eigene ehrliche Meinungen und Erfahrungen, die nicht hochgestochen und abghoben geschrieben werden. Es macht einfach mehr Spass als so ein oller Fachbericht aus einem Top Blog und auch “Experten” sind nicht unfehlbar und wenn ich in meinen Feedreader schaue, dann sind da keine großen Experten Blogs drin, sondern eher kleine und vielleicht auf dem ersten Blick unscheinbare.
Die Hauptsache ist wie du schon schreibt, man muss authentisch rüber kommen. Wenn man nur kopiert, oder sich verstellt, dann ist man automatisch zum scheitern verurteilt. Zumal auch der Spass sich in Grenzen hält, wenn man sich Mühevoll verstellen muss, damit man einen Artikel zusammen bekommt und die Leser sind auch nicht dumm und durchschauen das schnell. Spätestens wenn in den ersten Kommentaren Fragen gestellt werden, die nicht so einfach ohne Fachwissen beantwortet werden können.
In diesem Sinne….Keep On Blogging
Learning by Doing, oder wie war das? Hilfreich ist es sicherlich über ein Thema zu schreiben, was einen wirklich interessiert. Es spielt dabei keine Rolle, ob dieses Thema massentauglich ist [es sei denn man möchte wirklich ernsthaft Geld mit seinem Blog verdienen]. Man muss Spaß bei der Sache haben. Das merkt sich auch der Leser. Somit bleibt man leicht authentisch. Man muss noch nichteinmal wissen, wie die Bloglandschaft funktioniert, denn das kommt ganz von selbst. Meiner Meinung nach hilft es ungemein das Bloggen als Hobby zu sehen, denn so neigt man weniger dazu sich übermäßigem Druck und Zwängen zu ergeben.
@hombertho Schön geschrieben, so seh ich das auch. Die persönliche Note macht die meisten Blogartikel erst aus und regt zum lesen an. Der genannte Beispielartikel mit den 2000 Euro im Monat ist übrigens nur erdacht. Ich habe aber wirklich schon häufiger vergleichbare Artikel gesehen. Weil es nicht authentisch ist wird da aber kein Lesezeichen angelegt.
@Marcel Ich denke es ist nicht nur hilfreich sondern sogar die Grundvoraussetzung beim bloggen mit Themen zu beginnen die einen selbst ebenfalls richtig interessieren. Erweitern kann man die Thematik ja jederzeit. Du hast ja genau wie ich schon gemerkt das sich mit jeder neuen Woche in der Blogosphäre der Horizont ein wenig erweitert. Der erste Blog sollte auf jeden Fall als Hobby angesehen werden. Zumindest in der ersten Zeit, wenn sich nach einer Weile etwas anderes abzeichnet, warum nicht
Das ist ja auch das Schöne an der ganzen Sache. Es vergeht für mich kaum ein Tag, wo ich nicht doch etwas neues entdecke, auch wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelt.
Och ich denke das Bloggen jeder tun kann. Solange es Spaß macht und man nicht zu sehr über Stränge schlägt, also zum Beispiel so tun als wär mal in irgendwas Meister hat aber keinen blassen Schimmer von Thema.
Das ist doch das tolle am Web2.0; jeder kann mitmachen. Und wers durchhält sein eigenes Ding zu machen wird auch gelesen. Man muss ja nicht gleich berühmt werden
Ich machs weils mir Spaß macht. Und weils mega-cool ist zu einem Thema auf seinen eigenen Blog zu verlinken
#Hilfestellung #Tutorial
Ich denke das ist die richtige Ansicht. Jeder kann mitmachen, und vor allem: Jeder darf mitmachen.
Wer sich als Experte aufspielt ohne es zu sein bekommt ja auch im Normalfall die Quittung in Form von Missachtung.
Ich hab gerade vor kurzem erst auf shoemoney.com einen ählichen Artikel gelesen, in dem er darüber schreibt, wie er das bloggen sieht.
Kernaussage in dem Artikel war, dass man authentisch sein soll und nicht zu viel Zeit für einen Artikel aufwenden, man also ruhig auch einen Artikel den man nicht 12x Korrektur gelesen hat posten kann.
Kann aus eigener Erfahrung auch nur sagen, ich lese nur Blogs, bei denen die Autoren authentisch sind und ich versuche selber so authentisch wie möglich zu bloggen.
Hi Piet,
das ist ein guter Gedanke, welcher zum Nachdenken bewegt. Natürlich darf jeder bloggen, dabei gibt es auch meiner Ansicht nach keinerlei Wissens-bzw.-Kenntnisbarrieren.
Solange man nicht fälschlicherweise als Experte auftritt, obwohl man doch keiner ist, ist es kein Problem. Man soll auch total unbekannte Themen beim Bloggen behandeln dürfen, wobei man durch die Diskussion dabei vll. neues Wissen in den Kommentaren zusammentragen kann. Das ist alles ohne Weiteres völlig in Ordnung.
Auch Geldthemen für Blogger werden sehr oft gebloggt und da sollte man wohl eher eigene Erfahrungen sammeln, bevor man alles bis ins kleinste Detail glauben kann.
In der Blogosphere sind auch viele Menschen aus der EDV-Branche anzutreffen, welche im Reallife dementsprechend einen EDV-Beruf ausüben und dann darüber bloggen. Das wäre am idealsten, eigenes bereits nach vielen Berufsjahren erlangtes Wissen weitergeben zu können.
Unter den Mainstream-Bloggern sind wahrscheinlich die meisten mehr oder weniger erfahrene Internet/PC-Nutzer zu finden. Da findet man auch zahlreiche Blogposts, basierend auf dem Kenntnisstand eines jeweiligen Bloggers. Das geht auch klar und man findet auch sehr gute Tipps von denjenigen, welche gerade mal seit ein paar Wochen bloggen.
Ob man ein Webexperte ist oder nicht, spielt es keine Rolle. Bloggen kann man in jedem Alter und mit x-beliebigem Wissensstand. Jedoch Geldthemen betrachte ich selbst sehr vorsichtig, wenn man darüber bloggt. Man weiss doch schon selbst ungefähr, dass z.B. 4-stellige Beträge mit eigenem Blog sehr schwer zu erreichen wären. Solche gibt es hierzulande sicherlich, aber darum soll sich das eigene Bloggen nicht unbedingt drehen:-)
Danke für den Artikel. Gerade für einen Newby, wie ich mich wohl schimpfen darf und noch muss,
, ist so etwas natürlich hilfreich. Aber die Frage ist doch, warum bloggen? Keiner schreibt für sich selber. In jedem Blog, Post, steckt doch, wenn auch zu gerne versteckt, die Motivation, gelesen zu werden, vielleicht auch anerkannt?
Du hast es Dir wohl verdient, möchte ich am Rande bemerken, Du schreibst professionell, themenbezogen und trotzdem nicht zu nüchtern, wenn ich mal meine kleine Meinung anbringen darf.
Was mir hier aber besonders gefällt, ist Deine Leserschaft. Es scheinen hier wirklich welche Kommentare zu schreiben, die wissen was sie schreiben. Da wird die Studie Deiner Kommentare zu einer weiteren Informationsquelle. Aber genug Honig um den Mund geschmiert. ,-)
Gerade als neuer Blogger ist es schwer am anfang durchzuhalten, seinen Kurs zu halten oder aber erst auch mal zu finden. In dem Sinne Grüsse.
@Nisimon: Entferne mal den LayerAD und den Mixtube-Player, das ist ja schrecklich und verleitet einen dazu die Seite sofort wieder zu schließen. Weiter wäre ich vorsichtig mit Verlinkungen zu rechtlich bedenklichen Streaming Portalen. Eine Namensnennung eines solchen Portales sollte auch vermieden werden. Aber zurück zur Werbung. Allgemein ist sie mir zu aufdringlich und störend, vor allem, die gesagt, das LayerAd und insb. der MixTube-Player, der mit einer Musik daherkommt, die nicht jeden Geschmack trifft.