Geld verdienen mit Twitter – erste Erfahrungen
Zeitgleich mit meiner Erkundungstour bei Twitter habe ich mich auch dem Thema Geld verdienen mit Twitter zugewandt. Nach etwas mehr als 2 Monaten möchte ich deshalb meine ersten gesammelten Erfahrungen veröffentlichen. Wer mit Twitter Geld verdienen möchte und nach passenden Infos sucht, der wird zwangsläufig über die Namen einiger Dienste stolpern die für einzelne Werbetweets bezahlen.
Ich habe mir alles angeschaut was mir begegnet ist, allerdings bin ich nur bei Be-A-Magpie.com hängen geblieben, die anderen Dienste haben mir schon rein von ihrer her Optik nicht zugesagt. In den ersten Wochen habe ich Magpie einfach mal machen lassen, es wurden täglich Tweets ausgesandt, aber der Verdienst war gleich 0. Nach einer Weile habe ich mich dann etwas eingehender damit beschäftigt und nachgeschaut was Magpie eigentlich macht. Nachdem ich das System verstanden hatte habe ich Magpie anders eingesetzt als bisher. Und plötzlich funktioniert es.
Natürlich fragt sich nun jeder was genau ich geändert habe. Ganz einfach. Ich habe sämtliche Tweets bei denen die Vergütung nur per Sale (Verkauf) oder per Lead (Anmeldung) zu erreichen war blockiert. Desweiteren habe ich es abgelehnt Tweets automatisch anzunehmen. Werbetweets werden von mir nur noch manuell akzeptiert. Auf dem kleinen Bild an der Seite erkennt wie meine aktuellen Einstellungen diesbezüglich aussehen. Zusätzlich habe ich noch eingestellt das höchstens alle 20 Tweets ein Werbetweet von Magpie gesendet wird. Und siehe da, plötzlich klappt es auch mit dem Taschengeld. In den letzten 3 Wochen habe ich durch gelegentliche Tweets an meine 300-350 Follower etwas über 6 Euro verdient. Keine Reichtümer, aber immerhin der Beweis das Magpie funktioniert wie es soll.
Natürlich bleibt es weiterhin jedem selbst überlassen welche Tweets er akzeptiert/versendet und welche nicht. Meine eigene Erfahrung zeigt mir das Lead/Sale Tweets nichts bringen ausser genervte Follower. Die Chance das ein Follower durch den Hinweis in einem Tweet etwas kauft und damit auf einen Schlag 4-10 Euro Provision generiert ist in meinen Augen einfach viel zu gering.
Gespannt bin ich auch wann ich die ersten Erfahrungen mit dem noch ziemlich neuen Anbieter Sponsoredtweets.com sammeln kann. Der Dienst gibt sich ebenfalls sehr professionell und akzeptiert nur Twitter-Accounts die mindest 120 Tage bestehen. Da fehlt mir aktuell noch knapp 1 Monat bis ich selbst loslegen darf. Sponsoredtweets.com bietet im Vergleich zu Magpie einige Vorteile. Zum einen kann man einstellen wieviel man pro Tweet, und ggf. pro Klick auf einen Link im Tweet, verdienen möchte. Zum anderen bietet der Dienst seit neuestem auch 1 Referralebene an die einen 2 Jahre lang mit 10% am Verdienst eines jeden geworbenen Twitterers beteiligt.
Eine weitere Möglichkeit des Geld verdienens mit Twitter die ich ausprobiert habe ist Möglichkeit selbst eigene Werbetweets zu schreiben und Affiliate- oder Partnerprogramme zu bewerben. Affiliwelt.net zum Beispiel hat sich auf diese Werbeform ja schon eingestellt und bietet spezielle Kurz-URLs der jeweiligen Programme an.
Der bisherige Erfolg ist jedoch auch nicht die Mühe wert wie ich finde. Für diese Werbetweets hatte ich mir extra einen 2. Account bei Twitter angelegt der abwechselnd deutsch- und englischsprachige Tweets zu interessanten Partnerprogrammen sendet. Auch wenn ich damit keinen nennenswerten Umsatz generieren konnte, so hat sich das Experiment doch dahingehend gelohnt dass ich trotzdem “Erfolg” in Zahlen vorweisen kann. Knapp 2000 Accounts folgen meinem kleinen Werbetweeter mittlerweile, ganz freiwillig. Somit ist auf jeden Fall das Potential für weitere Tests vorhanden.
Kategorie: Twitter
Wenn dir der Artikel "Geld verdienen mit Twitter – erste Erfahrungen" gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du bei WIKIO für den Artikel voten würdest, damit auch andere Leser auf ihn aufmerksam werden. Vielen Dank!
















Da bin ich ja mal gespannt was dann so rumkommt. Ich habe keine Ahnung wie alt mein Account ist, aber ich werde wohl im Dezember auch mal damit starten. Mal schauen. Zunächst stehen ja noch andere Projekte an.
das Thema interessiert mich sehr.
Sind alle Anbieter in Deutsch zu bedienen??
Igor
p.s. vielleicht kannst du mich ja werben?
@Sascha Ich bin auch gespannt wie sich das entwickelt, werde den Werbetweets auf jeden Fall täglich mal ein paar Minuten opfern.
@Igor Magpie ist deutschsprachig, dort kann man allerdings nur Advertiser werben, sprich User die dort Werbung buchen.
Sponsoredtweets ist englischsprachig und die KurzURL mit der ich den Dienst verlinkt habe ist gleichzeit auch der Werbelink.
Die anderen Anbieter habe ich selbst nicht weiter getestet und mag sie deshalb auch nicht empfehlen, aber Sascha hatte sie auf seinem Blog vor einiger Zeit mal vorgestellt.
Habe mich gestern auch mit dem Thema beschäftigt. Trotz sorgfältigem hin und her gerechne, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich für mich nicht rentiert. Es ist so gut wie unmöglich die Einnahmen zu steigern leider.
Ich denke für mich lässt sich das ganze durchaus noch steigern, zumindest ein wenig. Und selbst wenn nicht, Twitter werde ich vermutlich noch länger treu bleiben, dass man da ein paar Euro nebenher rausholen kann ist nur angenehmes Beiwerk.
Ich habe mit Be-A-Magpie exakt dieselben Erfahrungen gesammelt, wie du – nur im etwas kleineren Maßstab. Erst als ich vor einer Woche auf Per View-Tweets umgestiegen bin, läpperten sich die ersten Cent-Beträge.
Auch wenn damit bisher kein großes Geld gemacht wird, kann es sicher nicht schaden, von Anfang an dabei zu sein. Wer weiß, wie sich die Systeme in Zukunft entwickeln und wie sich bis dahin gesammetes Vorwissen später “ummünzen” lässt.
Also mich würde mal interessieren ob sich der Auwand wirklich lohnt. Gibt doch bestimmt bessere Möglichkeiten oder?
@Daniel So sehe ich es im Grunde auch. Evtl. kann jede Erfahrung die man heute sammelt später nützlich sein.
@Time Welcher Aufwand? Magpie zum Beispiel ist in 3 Minuten eingerichtet und es reicht aus wenn man alle 3-4 Tage mal reinschaut (gibt ja auch Infos per E-Mail). Ebenso wenig Aufwand sind selbstgemachte Werbetweets. Tweetscheduler gibts es haufenweise mittlerweile.
Be-A-Magpie nutze ich ja auch. Die ersten Tweets per view wurden mit 42 Cent vergütet und jetzt sind es nur noch 37 Cent, aber das mag daran liegen das ich a) weniger Follower habe und b) auch nicht so intensiv Twitter nutze (seit dem ich im Job bin nur am WE). Die Bisherigen Einnahmen liegen bei 3 Euro, aber besser als nichts. Sonstige Einnahme nutze ich eh nur zur Refinanzierung und ein kleiner Teil dient als zusätzliches Taschengeld
Huhu Chris, die Zahl der Follower macht auf jeden Fall einen Teil der Vergütung aus. Je mehr desto besser. Bei mir tweetet Magpie eh nur alle 4-5 Tage momentan. Sollte also theoretisch fast egal sein ob man nur am Wochenende Zeit hat.
Mehr als ein kleines Taschengeld wird es wohl auch nie werden. Habe schon 1-2 mal gesucht aber noch nie einen Screen gesehen der belegt das jemand da wirklich richtig abkassiert.
Naja reich werden will ich damit ja nicht
aber was auch immer interessant ist, ob die Einnahmen ausgezahlt werden, denn es gibt ja viele schwarze Schafe die dann sagen “Ihre Seite verstößt gegen die AGB etc.” und sich somit um die Auszahlung drücken wollen.
Das wäre auch mal ein Post Wert solche sogenannten schwarze Schafe an den Pranger zu stellen. Doch muss man damit sicher auch rechtlich vorsichtig umgehen.
Ich habe zwar jetzt keinen Link parat um meine Aussage zu untermauern, aber ich habe schon von Magpie-Auszahlungen gelesen. Hoffen wir einfach mal das es auch wirklich so ist. Immerhin erfordert es ja sehr viel weniger Aufwand als z.B Paidmailer.
Schwarze Schafe gibts wirklich mehr als genug, diese finden sich jedoch bislang eher im altmodischen Paid4 Bereich bei Paidmailern, Surfbars und ähnlichem, also überall da wo es Massenscripte gibt. Paid4Tweet Scripte sind ja soweit ich weiß noch nicht in der Massenproduktion.
Danke für diesen Artikel. Ich bin zwar nicht auf der Suche nach einer Verdienstmöglichkeit über Twitter, sondern nach einer Werbemöglichkeit. Habe mich sofort einmal angemeldet und eine Kampagne erstellt. Das Guthaben konnte ich bequem per PayPal aufladen, wodurch es sofort drauf war. Nun wartet meine Kampagne noch auf Freischaltung und dann geht es los.
Na dann viel Erfolg beim werben. Da man schon ab 10 Euro loslegen kann hatte ich auch immer mal vor dort eine Werbekampagne zu erstellen, bin bislang aber noch nicht dazu gekommen.
Du kannst also gerne mal deine Erfahrungen als Advertiser mit uns teilen.
Eine Kampagne ist sicherlich keine schlechte Idee. Allerdings ist es recht schade das alle Links auf twitter NoFollow haben. Ich denke da könnte man theoretisch die 10€ besser investieren. Kommt aber ganz auf die Webseite an.
Kurzw Zwischenbilanz: Hatte für 10€ gebucht mittlerweile sind 5,50€ davon schon verbraucht. Es gab 15 Klicks und eine Registrierung. An dem registrierten Mitglied habe ich 0,85€ verdient.
Die Auswertung hat mir gezeigt das viele Klicks aus Nordamerika kamen, hab noch nicht geprüft ob das AOL ist, oder ob es wirklich amerikanische User sind/waren.
Buchen werde ich auf jedenfall noch einmal, dann aber mit der Option das ich selbst entscheide wer meine Tweets zwitschern darf, dafür aber auch höheren TKP.
Eine teures neues Mitglied, aber soetwas in der Art hatte ich auch erwartet. Da wirst du evtl. noch ein bisschen am Feintuning arbeiten müssen, Twitterer manuell auszuwählen ist da der richtige Schritt glaube ich.
Mich interessiert wieso du mit deinem Werbetweeter so schnell 2000 Follower bekommen hast? Hast du dafür eine Erklärung?
lg Daniel.
Huhu, natürlich habe ich da ne Erklärung für. Die ersten 500 Follower sind quasi durch diese Follower-Trains entstanden. Da mich das aber selbst angenervt hat das da dauernd irgendwelche “Get more Followers” Werbung gezwitschert wurde habe ich die Accounts gelöscht.
Ein paar Follower dürften über Virale Twitterdienste (Pyramidenschema) dazugekommen sein, aber auch die nutze ich nicht mehr aktiv.
Ich habe mich darauf festgelegt viel und häufig Hashtags zu benutzen und Dinge die ich für nützlich erachte ab und an zu retweeten. Ausserdem folge ich allen interessanten Leuten die mir folgen. Wenn ich mich intensiver damit befassen würde wären auch garantiert noch sehr viel mehr Follower drin. Aber ich lasse den Account auch manchmal wieder fast 1 Woche ungenutzt.